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Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 88
 


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Gebote halten?? Zum 6. So nTrin.

Haltet die Gebote Gottes! Das sagt der Predigttext aus dem 5. Mosebuch (7,6-12) am 6. Sonntag nach Trinitatis.

Die Zehngebote hingen früher in reformierten Kirchen und wurden jeden Sonntag gemeinsam gesprochen. Das sollte öfter gemacht werden! Aber nach 2. Mose 20 oder der reformierten Fassung (EGBaden Nr.799).

Sie fragen Euch:

1. Wer hat Dir etwas zu sagen, wer ist Dein Chef?

2. Mache Dir keine Vorstellungen oder Ideen über Gott, sondern höre auf ihn!

3. Rede nicht über ihn, sondern höre auf ihn!

4. Nimm Dir Zeit für ihn, mindestens am Sonntag!

5. Achte Eltern, die Älteren und die Verantwortlichen in der Gesellschaft!

6. Du sollst nicht töten, sondern jedes Leben schützen.

7. Treu sollt Ihr sein in der Ehe und überall.

8. Nicht stehlen und betrügen sollt Ihr, sondern ehrlich und uneigennützig sein.

9. Über andere nicht schlecht reden, sondern verstehen wollen!

10. Neidisch auf die andern sollt ihr nicht sein, sondern dankbar und freigebig!

 

Jesus hat diese Gebote nicht aufgehoben.

Im Gegenteil: Du sollst Gott und deinen Nächsten lieben! (Matthäus 22. 37-40) und fasst damit alle Gebote von Mose zusammen.

Es lohnt sich, diese Gebote zu halten. Sie helfen so zu leben, dass es Gott gefällt. Es macht das Zusammenleben leichter.

Wenn Ihr diese Gebote nicht haltet, werden ihr die Folgen zu tragen haben: Streit, Misstrauen, Angst, Isolierung. Manchmal werden die Übertretungen bei Lebzeiten bestraft. Beispiele stehen täglich in der Zeitung.

Von Grundwerten wird heute geredet: Menschenwürde, Freiheit, Gerechtigkeit. Die gelten für alle Menschen. Sie stehen in den Verfassungen der UNO und vieler Staaten. Die Gebote der Bibel aber helfen, dass sie verwirklicht werden.

Dazu sollt Ihr mithelfen. Im Missionsbefehl (Matthäus 28,16-20) wird gesagt: l e h r e t Eure Anbefohlenen h a l t e n , was Jesus geboten hat. Auch die Zehngebote.

Euer Vorbild ist die einfachste Lehrmethode.

Vollkommen werdet Ihr nie werden. Wir werden immer wieder schuldig. Aber durch Jesu Tod sind wir entlastet von schlechtem Gewissen und Selbstbeschuldigungen. Also:

Probiert jeden Tag neu, ob das Leben nach Gottes Geboten frei und fröhlich macht.

Wir beten heute mit allen Christen die Menschen in Belize, Honduras, Guatemala und Mexiko.

Lesungen: Matthäus 28, 16-20: Missiosbefehl und Lehrauftrag und Römer 6,3-8 befreit durch das Kreuz Christi!

Euer Gerhard Leiser

 

Anmerkung: Über den Islam soll man nicht viel reden, sondern mit den Moslemen. Zu viel

Verschiedenes wird von vielen Verschiedenen gesagt. Das war das Ergebnis eines Gesprächs in Christen-in-Verantwortung. Angst brauchen wir vor dem Islam nicht zu haben. Aber Vorsicht vor Islamisten.

Ein Luther-Kindermusikal aus der Chöre der Lutherkirche in der Emmauskirche machte viel Freude. Kindermusikpflege zahlt sich aus!

-- 
Gerhard Leiser Kolbergerstr. 18 a 76139 Karlsruhe Tel 0721-67630/ 076 70091231
 E-Mail gerhardleiser@web.de gholeiser.myblog.de

 

22.7.17 12:50, kommentieren

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Versöhnen! Zum 4.So nach Trin.

Versöhnen sollt ihr euch! Das will der Predigttext am 4. Sonntag nach Trinitatis aus 1. Mose 50, 15-21.

1. Viel Unheil steckt in der Vergangenheit. Jeder hat dunkle Stellen. Bei einer Beerdigung kommen sie manchmal wieder hoch. Wohl denen, die bei Lebzeiten Frieden gemacht haben! Besser noch: sich versöhnt haben. Die Brüder Josephs haben allen Grund zu Befürchtungen. Erinnert euch an die lange Geschichte (18 Kapitel!)! Neid, Verkauf des Bruders, Lügen.. Versöhnt euch, so lange ihr noch könnt!

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In der Geschichte der Völker werden die dunklen Stellen oft verschwiegen. Für Deutschland ist es gut, dass sie nicht verschwiegen werden sollen! Im Unterschied zu manchen Völkern. Die deshalb mit ihren Nachbarn oder Minderheiten keinen Frieden finden. Nur durch Aufdecken der Schuld aller Beteiligten kann der Weg zur Versöhnung frei werden.

 

2. Warum sollen wir vergeben? – Weil wir Gott ver-antwortlich sind. Er will den Frieden. Er sorgt oft dafür, dass auch böse Geschichten ein gutes Ende finden. Im Neuen Testament steht oft: Richtet nicht! Vergebt! Damit euch vergeben wird. Gott soll vergeben, betet ihr im Vater unser? Dann vergebt auch euren Schuldigern. Joseph hatte viel Unrecht erlitten. Nicht nur von seinen Brüdern. Er hatte aber dann wunderbare Fügungen erlebt. So viele, dass er großzügig vergeben konnte.

 

3. Gott kann dein Schicksal wenden! Auch das sagt die Josephsgeschichte. So wie es im Lied „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ heisst. Alles wird gut: das ist das happy end der Josephsgeschichte. Hofft auch auf ein seliges Ende aller Beschwerden!

 

4.  Ein großes gesegnetes Volk sollt ihr werden: das wurde den Kindern Jakobs gesagt. Es galt dem Volk Israel. Das gilt allen Völkern: Ihr soll in Frieden versöhnt einig sein. Alle sind Kinder Gottes. Deshalb ist Versöhnung auch die Hoffnung für die derzeitigen Konflikte. Wie nach dem 2. Weltkrieg die Völker Europas sich versöhnten und 1989 Deutschland wieder zusammen fand. Wie es nach viel Bösem jetzt in Kolumbien geschah, aber in Venezuela nötig ist…

Lasset euch versöhnen mit Gott! Ruft Paulus. Das heisst auch: versöhnt euch untereinander.

Das Gebet „Vater vergib“ aus Coventry 1945 ruft uns dazu auf. Wenn immer wir Böses erleben oder davon hören. So wird Versöhnung möglich: Gott vergibt die Schuld!

 

Lesungen: Lukas 6,36-42 und Römer 14, 10-13 mahnen nicht urteilen!

Weltweit wir gebetet für die Menschen in Kolumbien, Ecuador, Venezuela und wir für gute Ergebnisse von G8!

Euer Gerhard Leiser

 

Anmerkung: In der Stadtkirche und Emmauskirche wurden eine Pfarrerin und ein Pfarrer eingeführt. Beide wurden aus dem Probedienst übernommen. Anscheinend fehlen Pfarrer. Bei den Pfarrsenioren wurde von ethischen Überlegungen zum Frieden berichtet: Leider ist von schönen Forderungen zu Hilfen zum Frieden in den Konflikten im Orient oder der Ukraine der Weg weit. Betet für die Bemühungen z.B. von Sigmar Gabriel und Angela Merkel! Gabriel war der Verkündigungsbote an Weinachten und Angela heißt Engel…..  

 

8.7.17 23:02, kommentieren