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Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 88
 


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Blog

Gott heilt auch heute. Dank dafür!

 

Mitleid zeigt Jesus im Predigttext am 14. Sonntag nach Trinitatis nach Markus 1,40-45.

Unmögliches erbittet ein Aussätziger von Jesus.

Leid tut er Jesus. Jesus hat Mitgefühl mit ihm und auch eurem Kummer und Elend und dem Elend in der Welt.

Er berührt den Aussätzigen. Das war nicht erlaubt.

Er hilft. Er lässt sich bewegen. Das Unmögliche geschieht. Ein Wunder!

Jesus schickt ihn fort. Dass die Heilung durch die zuständigen Priester bestätigt wird? Dass sie auf Jesus und seine Botschaft hören? Weil er Gott nicht lobte? Weil Jesus nicht als Wunderheiler bekannt gemacht werden wollte? Ändern sollten sich die Leute. Weil das Reich Gottes nahe ist. Die Heilung ist dafür ein Zeichen.

Oder sollte jetzt noch nicht bekannt werden, dass Jesus der Messias und Sohn Gottes ist?

Es ging gegen Jesu Absicht. Der Geheilte machte Reklame für Jesus. Jesus mag anscheinend den Zulauf von Kranken und Neugierigen nicht. Musste er sich daran gewöhnen?

 

Ihr habt Heilungen erlebt? Gott sei Lob und Dank für die moderne Medizin und ärztliche Kunst!

So alt sind frühere Generationen nicht geworden. Wir haben dafür auch mehr und länger Gelegenheit Gutes zu tun.

Christen haben sich immer auch um die Kranken gekümmert. Das ist in andern Religionen nicht immer so. Mutter Theresa nahm die Leprakranken an. Im moslemischen Pakistan ist kürzlich eine Nonne und Missionsärztin mit einem Staatsbegräbnis geehrt worden. Sie hatte sich bis ins hohe Alter um Leprakranke gekümmert.

Auch ihr könnt euch um Kranke kümmern. Berühren, Waschen, Pflegen, Salben heilen auch die Seele. Entzieht euch nicht dem Elend der Kranken und Pflegebedürftigen! Besucht sie!

Und seht nicht weg, wenn Elend und Not im Fernsehen aus andern Ländern gezeigt wird. Wenn ihr nicht helfen könnt, dann bittet Gott um Hilfe und Helfer. Auch wenn uns die Hilfe unmöglich scheint.

Das Gebet für die Kranken darf in keinem Gottesdienst fehlen.

Vor allem aber: Überlegt, was Ihr Gutes von Gott erlebt habt und dankt ihm dafür!


 

Nachtrag: Von Krankenhäusern, Pflegeheimen und dem Mangel an Pflegekräften wird im Wahlkampf wenig gesprochen. Wenn, dann von den Kosten, aber nicht von liebevoller Pflege. Um so dankbarer sollten wir sein, wenn uns geholfen wird.

16.9.17 22:41, kommentieren

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Familie oder / und Gemeinde?

 


Um den Willen Gottes auch in und gegen die Familie geht es am 13. Sonntag nach Trinitatis mit dem Text Markus 3, 31-35!

 

1. Geschwister in der Gemeinde und in der Familie: das ist beides Verwandtschaft! Eine gute Gemeinde ist wie eine gute Familie. Deshalb spricht Jesus und die Apostel von Brüdern und Schwestern. Weil wir  e i n e n  Vater haben. Und eine Mutter, wenn man die Kirche als Mutter bezeichnen will. Oder Halbgeschwister, wenn man meint, verschiedene Kirchen glauben zu sollen.

2. Zum Christsein gehört auch: Ich gehöre zu einer Gemeinde. Lieben kann man nicht allein.

3. Es macht Spaß, neue Geschwister kennen zu lernen und Bruder-oder Schwesternschaft zu schließen. Auch mit andern Sprachen Konfessionen und Traditionen. Christen leben schon lange in  

e i n e r  Welt. Sie leben schon globalisiert!

4. Manchmal sind uns diese Geschwister in Christus lieber als die Verwandten. Leider kann es wegen der Tätigkeit in der Gemeinde Familienkrach geben.

5. Umso besser, wenn wir mit Verwandten auch im Glauben einig sind.

6. Die Geschwister Jesu und die Mutter Jesu mussten erst verstehen, dass er etwas Besonderes ist. Aber nicht verrückt ist, wie einige Verse vorher (Vers 21) berichtet wird. Sie lernten es. Die Mutter Jesu unter dem Kreuz wird von Johannes angenommen. Später ist der Bruder Jesu Jakobus das Haupt der Gemeinde!

7. Mindestens sechs Geschwister Jesu werden  in Markus 6, 3 erwähnt! – Ihr wisst, dass die orthodoxe und die römisch-katholische Kirche damit Schwierigkeiten haben, wenn sie die Jungfräulichkeit Mariens bekennen.

8. Tut den Willen Gottes! – Damit zeigt ihr, dass ihr Kinder Gottes seid. Wie der 1. Johannesbrief sagt: Wir sollen Kinder Gottes heißen – und wir sind es auch!

Zeigt euch einander diese Liebe. Wie Geschwister einander lieben sollten. Grüßt euch mit dem „heiligen“ Kuss, schreibt Paulus am Schluss seiner Briefe!

Der erste Schritt zur  Liebe ist einander kennen zu lernen.

Eine Anekdote: „Wir lieben dich“ sagten die Schüler zum Rabbi. „Wisst ihr was mir weh tut?“ antwortete er. „Nein!“ „Dann liebt ihr mich noch nicht!“

Schön ist, wenn Pflichten in der Familie und der Gemeinde sich nicht widersprechen!

Bemüht euch, die Liebe Christi auch in Ehe und Familie zu leben. Damit eure Familie als kleinste Einheit der Kirche glaubhaft bleibt. Die Urgemeinde entstand aus Hausgemeinden! 

 

Wochenspruch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan Mt 5,40.   

Lesungen: Lk 10, 25-37 (Barmherziger Samariter war nicht verwandt!)

1.Joh 4,7-12 (Liebe ist Gottes Wille)

Weltweit gebetet wird in der nächsten Woche für die Menschen und Christen in Ghana und Nigeria mit ihren großen Problemen.

 

So wünsche ich Euch ein fröhliches Familientreffen der Familie Gottes!

Euer Gerhard Leiser

 

Nachtrag: Von „Geschwistern“ im Kongo las ich: denen ich durch das Institut für Ärztliche Mission helfen könnte und von jungen Gemeinden in Albanien und Kosowo durch die „Ost-West.Misson“.

Über die Aufnahme von Flüchtlingen und den Nachzug von Angehörigen wird im Wahlkampf lebhaft diskutiert. 

9.9.17 23:15, kommentieren