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Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 88
 


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Wir haben eine herrliche Zukunft!

Jubilate: Jauchzet Gott alle Lande! Ist das Thema des Sonntags. Ostern ist immer noch ein Grund zu jubeln! Trotz aller politischen und persönlichen Sorgen.

Ein weiter Grund zum Jubel steht im Predigttext 2.Korinther 4,16-18: Wir haben eine herrliche Zukunft! Wir haben vor uns, was Jesus erlebt hat. Nach Leiden und Sterben am Kreuz die Auferstehung im Licht!

Paulus hatte auch einiges erlitten. Aber die Hoffnung auf die Herrlichkeit später gab ihm immer neue Kraft. Zum Neuanfang!

Das wünsche ich auch Euch: neu anfangen!

Ihr merkt ja auch, dass der „äußere Mensch zerfällt“. Man wird müde. Wenn man alt wird.

Im „metallenen Alter“mit Silber in den Haaren, Gold in den Zähnen, Blei in den Knochen und Rost überall…

Paulus war noch nicht alt, aber angeschlagen. Aber er fing immer wieder an neuen Orten neu an.

Er erlebte die Erneuerung des inneren Menschen.

Die sollt Ihr auch erleben!:

1. Last, Leid, Kummer, Mühe sind nicht umsonst gewesen. Viele Bewahrungen machten bewährte  Leute. Viele Erfahrungen machten euch zu erfahrenen Leuten.

2. Es wird nicht schlimmer, es wird besser. Am Ende wird die Vollendung des Lebens sein. Auf das Ziel dürft Ihr Euch jetzt schon freuen. Auch wenn Ihr jetzt noch im Laufen, Rennen, Mühen seid. Die Mühe wird sich lohnen. Kämpft gegen die Müdigkeit!  

3. Seht auf das Unsichtbare, schreibt Paulus. Wie? Unsichtbares können wir doch nicht sehen? – „Ich glaube nur, was ich sehe!“ sagen viele. Sagte auch der Jünger Thomas. Und hörte: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Die Liebe können wir auch nicht sehen. Aber ihre Zeichen und Spuren sehr wohl. So sehen wir an den Taten und Zeichen Gottes, was hinter, über, unter dem, was wir sehen, noch mehr ist. In der Stille gehen uns die inneren Augen auf.  

Wie Dietrich Bonhoeffer an Neujahr 1945 im Gefängnis schrieb:

„Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so laß uns hören jenen vollen Klang

Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder Lobgesang.“

Auch die inneren Ohren können schon jetzt den Lobgesang der Engel hören

4. Auch im Alter können wir erneuert werden. Ihr wisst, was euch gut tut. Wenn man nur nicht zu müde dazu wäre! So auch braucht der innere Mensch die tägliche Übung: Losung oder Bibellese, Gebet zum Aufstehen, vor und nach dem Essen, beim Fortgehen und Heimkommen, Loben und Danken, wenn es gut ging. Bitten, wenn uns Kummer, Leid, Sorgen oder Schrecken trifft. Um Vergebung bitten, wenn wir etwas falsch gemacht haben.

Der„innere Mensch“ kann in der Liebe, Wissen, Geduld, Hoffnung auch im Alter wachsen. Bis zur Voll-Endung, bis zur Vollkommenheit!

Dann werden wir allen Grund zum Jubeln haben.

Deshalb könnt Ihr auch jetzt schon jubeln!

 

Lesungen: 1. Joh 5,1-4: Glaube und Liebe gehören zusammen!

Joh 15,1-8 Ihr könnt Frucht bringen, euer Leben macht Sinn!

 

Gebetet wird in der ganzen Welt in dieser Woche für die Menschen in Armenien, Aserbeitschan, Georgien.

 

Mit herzlichen Grüßen Euer Gerhard Leiser

 

Anmerkung: 70 Jahre Staat Israel: Wundern kann man sich. Nach Verfolgung und Ausrottung ein blühender Staat. Die meisten Einwanderer nach 1948 aus Russland! Aber keine Hoffnung auf Frieden mit den arabischen Staaten und Versöhnung mit den Palästinensern. Ein Grund für Euer Gebet!

Ob die deutschen Erfahrungen mit Versöhnung helfen könnten?

18.4.18 21:42, kommentieren

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Vorbild solltet Ihr sein!

Misericordias domini: „Erbarmen des Herrn“  das ist der Name des Sonntags. So wie ein guter Hirte sorgt Er für uns. Der Psalm 23 beschreibt das. Er soll am „Hirtensonntag“ gelesen werden.

Jesus ist für uns der gute Hirte. Nach ihm dürfen wir immer rufen, auf ihn hören, ihm nachfolgen. Er gibt uns dann, was wir brauchen. Auch wenn es nicht immer das ist, wonach wir rufen!

 

Im Predigttext 1. Petrus 5,1-5 werden zuerst die Ältesten angesprochen. Das sind heute die „Pastoren“  deutsch „Hirten“ zuerst, aber auch alle, die  in der Gemeinde einen Dienst übernommen und übertragen bekamen. Aber alle Christen sollten aufeinander aufpassen und füreinander sorgen.

Weiden sollen sie die Schafe: das heißt dafür sorgen, dass alle Gemeindeglieder das bekommen, was  sie zum Leben brauchen: Essen, Trinken, Pflege, Fürsorge. Und Trost und gute Worte und Ermutigung und Hoffnung und Freude und Gemeinschaft! Aber auch mal Ermahnung und Warnung.

Freiwillig sollt Ihr einander hüten. Dienen sollt Ihr und nicht verdienen! Von Herzen soll euer Dienst sein. Das heißt aus Liebe. Nicht um sich selbst zu verwirklichen und sich groß aufspielen zu wollen! So wie es im 4. Kapitel Vers 10 steht: Dienet einander, ein jeder mit seiner Gabe!  Jeder und jede hat irgend eine Begabung. Die solltet Ihr einbringen. 

 

Vorbilder sollt ihr sein. Nicht Chef oder Kommandeur. Wie es Albert Schweitzer (Arzt in Afrika, Theologe, Natur-und Menschenfreund, Friedensnobelpreisträger) die drei Eigenschaften von Eltern (und Vorgesetzten und Pastoren) beschrieb: 1. Vorbild, 2. Vorbild und 3. Vorbild

 

Nach dem Vorbild Jesu. Er ist der richtig gute Hirte. Im Unterschied zu den schlechten Hirten, die vor allem an sich selber denken. Von denen gab es schon genug.

 

Den „Jüngeren“ , das sind alle andern, gilt: Ordnet euch ein, dient einander, helft denen, die die Arbeit machen…

Wie Jesus sagte: „Wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener“

So schön könnte eine Gemeinde sein: Ohne Neid, Ehrgeiz, Streit!

 

Aber so lebt Ihr schon. So habe ich es gesehen! Macht weiter so!

 

Wie der Wochenspruch aus dem Evangelium sagt: Johannes 10, 11.27.28: Ich bin de r gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.

Hören, Dienen und Nachfolgen lohnt sich. Weil wir am Ende das ewige Leben bekommen!

 

Lesungen: Psalm 23 zweimal lesen oder gemeinsam!

1. Petrus 2,21-25 Ihr folgt dem guten Hirten Jesus!

Johannes 10,11-16 Jesus ist  d e r  gute Hirte!

In der ganzen Welt wird in der kommenden Woche für die Menschen in Russland, Ukraine, Weißrussland, Moldawien gebetet.

 

Schönen Sonntag und schöne Nachfeier Euer Gerhard Leiser

 

Nebenbei: Schön waren für uns die 2 ½  Wochen in Krasnodar über Ostern, drei Gottesdiensten, Besuchen, Beratungen, auch ein freundliches Gespräch mit dem orthodoxen Metropoliten Isidor. Vor 30 Jahren gab es nur zwei orthodoxe Kirchen in Krasnodar mit damals 800.000 Einwohnern. Heute c 50 bei 1,4 Millionen. Und auch einige evangelikale Gemeinden mit tausenden von Mitgliedern. Dazu kann man sich nur freuen.

12.4.18 20:11, kommentieren