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Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 88
 


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Macht euch Freunde mit eurem Geld!

Rechenschaft müsst Ihr geben: Daran erinnert der Predigttext vom vorletzten Sonntag des Kirchenjahres Lukas 16,1-9 vom korrupten Verwalter.

 

Auch damals gab es Bestechung, Betrug und Schlaue, die andere ausnutzen. Darüber kann man sich aufregen. Gerichte anrufen, bessere Gesetze machen, an die Öffentlichkeit gehen. Die Leute sind so.

So leben viele: Die eigene Stellung und seine Habe sichern. Auch auf Kosten von andern. Auch Jesus kennt das. 

 

Das machen viele und das machen auch Organisationen, Betriebe, Gesellschaften und Völker: mit viel Fleiß und Intelligenz: Wie machen wir Gewinne und wie sichern wir unsere Zukunft? Geld regiert die Welt. Heute noch mehr als damals. Vor Gott verantwortlich fühlen sich nicht alle Verantwortlichen.

 

Richtig ist, wenn auch die Kirchen darüber nachdenken, wie die Wirtschaft, der Handel, der Welthandel, die Finanzwirtschaft vernünftig und zum Wohl aller organisiert wird. Jesus hatte solche Fragen noch nicht gestellt, Aber heute müssen sich die Kirchen auch damit beschäftigen. Es geht um die Sicherung der Zukunft, für uns und unsere Enkel. Darüber sollten wir nachdenken. Wie der Verwalter über seine Sicherung nachdenkt.

 

Es geht dabei nicht um das Seelenheil. Aber solange wir leben, sind wir auch für das körperliche Heil, Ernährung, Frieden, Klima verantwortlich. Im letzten Gericht (Matthäus 25) wird nicht gefragt, wie und wie oft Du gebetet, gesungen, die Bibel gelesen hast. Sondern: Was hast Du für die Andern, die Gesellschaft, die Armen, den Frieden getan?

 

Achtet die weltlichen Dinge und auch das Geld nicht gering! Wie wir damit umgehen, ist auch für das Heil unserer Seele wichtig.

 

In Deutschland sollte am Buß-und Bettag am Mittwoch darüber nachgedacht werden: Was muss geändert werden? Die zehntägige Friedensdekade hatte genug Themen aufgezählt. Auf den Friedhöfen wird an die Toten der Kriege an den Denkmälern erinnert. Und im Hintergrund ist immer die Frage: Was macht Ihr mit dem, was Ihr machen könnt, mit Eurer Zeit, Eurem Geld, Eurer Erfahrung?

Denn Ihr müsst Jesus darauf antworten!

 

Lesungen: Römer 8,18-23 Auch wir warten auf Erlösung! Matthäus 25, 31-46 Was habt Ihr Gutes getan?

Gebetet wird in der kommenden Woche für Indonesien und die Philippinen.

Mit herzlichen Grüßen

 

Euer Gerhard Leiser

 

Nebenbei:

Unser Pfarrehepaar wurde letzten Sonntag in den Ruhestand verabschiedet. In der Waldstadtgemeinde wird sich einiges ändern

Für Frieden versuche ich auch bei jeder Gelegenheit auch in f-book zu werben.

Putin rühmte die evangelischen Christen in Russland für „Fleiß, Patriotismus und moralisches Verhalten“ und dass der Staat die „historische Gerechtigkeit“ wiederherstellen wolle..Die formelle Rückgabe der Peter und Paul Kathedrale in Moskau geschah beim Besuch von Bundespräsident Steinmeier zum Reformationsgedenken.

 

 

19.11.17 18:40, kommentieren

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Mach den Mund auf!

Mach den Mund auf! Am Volkstrauertag und auch am 9. November und 10.11. (Luthers Geburtstag) solltet Ihr das, Und die Friedensdekade sollte dazu benutzt werden.
Gedanken bei der Predigtvorbereitung:
Ein Stummer redet: davon wird im Predigttext Lukas 11,14-23 am Drittletzten Sonntag im Kirchenjahr berichtet. Jesus bringt ihn zum Reden.
So etwas kann nur teuflische Hexerei sein, erklären Feinde Jesu dieses Wunder.
Nein! Das Reich Gottes ist durch mich gekommen! Sagt Jesus und gibt den Vorwurf zurück. Jesus streitet auch, wenn nötig.
Streit! Ist deshalb das Thema der diesjährigen Friedensdekade. Sie beginnt am Sonntag. Gegen dummes Geschwätz und Lügen muss etwas gesagt werden. Zum Beispiel bei Themen wie Rüstungsexporte, Klimawandel, CO2 Verbrauch, Machtmissbrauch in Wirtschaft und Politik und Gesellschaft, in Familien und auch durch Religionen!
In der Zeit des kalten Krieges wurde das Gebet für Frieden mit der Friedensdekade angefangen. Daraus entstanden die Montagsfriedensgebete. Sie halfen zum Zusammenbruch der SED Herrschaft. Weil die Leute den Mund aufmachten.
Stumm sollt auch ihr nicht bleiben! Wie auch Luther den Mund aufmachte und auch streitbar schrieb. Christen sollten ihren Glauben deutlich ausdrücken. Das könnt ihr nicht den Pfarrern überlassen. Sie erreichen nicht alle. Und sie hören auch nicht alles, was Ihr so hört.
Mit Jesus ist das Reich Gottes gekommen. Das sollt auch ihr in Wort und Tat bezeugen. Wie Jesus sagte: Tut Buße, ändert euch! Wie Luther in der ersten These die tägliche Buße forderte.
Überall gibt es heute Christen. In manchen Ländern werden sie unterdrückt oder verfolgt. Aber überall sagen Christen Friede, Gerechtigkeit und Schutz der Schöpfung muss sein. Das sagt auch der Weltkirchenrat und der Papst.
Einmütig sollten die Christen aber reden. Dazu müssen sie miteinander sprechen. Das geschieht schon, aber nicht genug. Schön, dass bei den Reformationsfeiern viel von Einheit gesprochen und gezeigt wurde. Aber es ist noch viel voneinander zu lernen.
Mit Jesus sammeln, werben, missionieren, einladen: Dazu seid auch Ihr berufen. Und dazu müsst Ihr reden, Und wenn ihr das nicht wagt, dann bittet Jesus, dass er auch Euch Stumme reden lehrt!
Jetzt ist Zeit der Gnade. Allerhöchste Zeit. Wer weiß, wie viel Zeit Ihr noch habt.

Wochenspruch: Siehe, jetzt .ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.
Lesungen: Römer 14,7-9 wofür wir leben und sterben!
Lukas 17,20-24 Das Reich Gottes ist schon da!

Besonders gebetet wird in der kommenden Woche für die Menschen in Neuseeland und Australien.

Herzliche Grüße Euer Gerhard Leiser

P.S. Was brachte die Reformation Neues?
Drei B: Bibel, Beten, Bekenntnis!
1. Bibellesen: dass jeder Christ sie täglich liest. Mindestens die Losungen.
2. Beten: dass jeder Christ immer und regelmäßig betet und
3. bekennen, was du glaubst in Wort und Tat, wo immer du lebst.

Der 9. November ist ein wichtiger Gedenktag: nicht nur wegen der Oktoberrevolution, sondern: 1918 Kriegsende des 1. Weltkriegs, 1923 Hitlerputsch, 1928 Zerstörung der Synagogen, 1989 Fall der Mauer: Wenn das nicht ein Tag zur Besinnung und zum Dank ist!

11.11.17 12:54, kommentieren