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Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 88
 


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Gott erwartet etwas von Dir!

Gedenke, Herr, an Deine Barmherzigkeit! Erinnert der lateinische Name des Sonntags aus Psalm 25 an die Barmherzigkeit Gottes. Sonst wäre es längst aus mit uns!

 

Der Predigttext aus Jesaja 5,1-7 ist ein Spottlied. So wie in manchen Gegenden an Fastnacht in Spottliedern die Mächtigen lächerlich gemacht werden. Im Spott ist  oft bitterer Ernst. Manche Pfarrer halten die Predigt am Fastnachtssonntag in Versen. Sie kritisieren, was zu kritisieren ist. In der Politik und den schlechten Gewohnheiten der Gemeindeglieder.

Euch hat Gott viel anvertraut!  So wie dem jüdischen Volk, meint Jesaja: Das Land Kanaan und die Gebote und er hat euch beschützt vor mächtigen Feinden. Deshalb erwartet Gott von euch mehr als von andern Völkern. Das ist die Tradition des von Gott ausgewählten Volkes. Juden wissen: wir sind etwas Besonderes. Gott erwartet von uns mehr: Gerechtigkeit und Frieden. Untereinander und mit den Fremden. Besonders aber mit den Armen, Waisen, Witwen. Deshalb gibt es so viele jüdische Wohltäter.

Euch hat Gott auch viel anvertraut: Leben, Gesundheit, Einkommen, Vermögen, Wohnung, Familie, Ausbildung und Verstand. Damit sollt Ihr sorgfältig umgehen. Wie ein Weingärtner seinen Weinberg das ganze Jahr pflegt, düngt, bearbeitet. Auch Ihr habt eine Heimat und gute Traditionen. Die Ihr pflegen und bewahren sollt. Natürlich nicht alle, nur die guten Traditionen!

 

Dann gibt es auch gute Ernte. Dann könnt Ihr davon leben. So dass Ihr etwas für andere abgeben könnt. Wem Gott viel gegeben hat, von dem erwartet er auch viel. Es gibt Reiche, die ihren Reichtum in eine allgemein nützliche Stiftung geben. Schön, wenn das wieder gute Sitte würde. Aber jeder kann nach seinem Vermögen für andere etwas tun.

 

Dann habt Ihr auch das Recht und die Pflicht, andere an ihre Verpflichtungen zu erinnern. In der Familie, im Privatleben und in der Politik. Euer Vorbild ist natürlich die beste Predigt.

 

Passt auf, dass Ihr den Herrn nicht enttäuscht! Das meinte Jesaja.

Das gilt auch Euch!,

 

Lesungen: Römer 5,1-16 Wir bewähren uns im Glauben und in der Liebe!

Jesus legt im Evangelium des Sonntags Markus 12,1-12 das Lied des Jesaja aus. Wir sind der Weinberg. Wir sollen Früchte bringen. Christsein soll Früchte bringen: Gerechtigkeit, Frieden, Hoffnung, Liebe.

Darauf wartet die ganze Welt.   

Gebetet wird in der ganzen Welt in dieser Woche für Belgien, Luxemburg, Niederlande.

Euer Gerhard Leiser

 

Anmerkung: Am 2, März ist Weltgebetstag der Frauen, vorbereitet von Frauen in Surinam. Ich hoffe, Ihr findet darüber Informationen. Die Losungen der Brüdergemeinde werden auch dort gelesen. Die vielen Gemälde und Skulpturen der Kunstausstellung ART machten müde. Gekauft haben wir nichts.

Die Bibellese des 5. Mosebuches lehrte auch, dass Jesu und Paulus viele der Gebote des Mose nicht übernommen haben, aber einiges ist heute noch Regel!

22.2.18 18:36, kommentieren

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Bewähren und Bewahren: das Thema am Sonntag

Invocavit ist der Name des Sonntags: auf deutsch „er ruft mich an, ich will ich erhören“ (Psalm 91), verspricht Gott. Also rufen wir heute Gott an.

 

Der Text aus dem 2. Korintherbrief 6,1-10 des Paulus sagt uns, worum wir bitten sollen:

Gott hilf uns gute Diener Gottes werden, - nach dem Vorbild des Paulus!

Ohne dass wir so viel Schlimmes erleben möchten wie er. Im Kapitel 11, 23ff zählt er auf wie oft er im Gefängnis war, geprügelt wurde und Schlimmes erlebte. Aber er erlebte: Gott erhörte und half.

Deshalb wollen wir auch Diener Gottes sein – an dem Platz, wo wir leben und an jedem Tag.

 

37 Gelegenheiten der Bewährung zählt Paulus auf.

Einige Erfahrungen des Paulus wünsche ich mir nicht z.B. Schläge, Gefängnis, Verfolgung.

Ich wünsche mir aber, dass ich mich als Diener Gottes zum Beispiel erweise:

Geduld, die fehlt mir immer noch oft.

Lauterkeit: dass man mich als ehrlich und aufrichtig wahrnimmt.

Dass man mich als freundlich erkennt und behandelt.

Und dass meine Liebe „ungefärbt“ – ohne Hintergedanken ist. Allen Menschen gegenüber.

Und dass, obwohl ich weiß wie alt ich bin („sterbend&ldquo, ich „allzeit“ fröhlich lebend andern noch etwas geben kann.

 

In welcher Erfahrung würdet Ihr Euch bewähren wollen? –

Lest die 37 Begriffe vor und sucht, was Euch besonders wichtig ist.

Und darum lasst und Gott bitten!

Dann kann uns kein Teufel etwas tun!

 

Unzählige Christen hatten sich zu bewähren in nicht vorstellbaren Leiden. Nicht immer sind sie bewahrt worden. Wir lesen von Anschlägen, Verfolgungen, Verhaftungen, Verurteilungen und Morden in Ägypten, Pakistan, Syrien, Sudan, Indien, Nordkorea

Wie der Wochenspruch verspricht: Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. Wie Jesus dem Teufel widerstand.

Dankt Gott, wenn Ihr bisher bewahrt worden seid.

Das soll euch Mut machen, euch zu bewähren als Christen. An dem Platz an dem Ihr lebt!

16.2.18 10:37, kommentieren