Letztes Feedback

Meta





 

Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 87
 


Werbung




Blog

Pfarrsenioren im Gespräch mit Scheich Dr. Ali

Scheich Dr. Ali, in Ägypen promovierter Imam der Annur Moschee, sprach freundschaftlich mit Pfrin Krumm im Pfarrseniorenkonvent am Montag. Ägypten ist - trotz der Anschläge auf Kopten - immer noch toleranter als viele islamische Länder. In Deutschland lebende Muslime freuen sich über die Gewissensfreiheit hier. Gespräche und Begegnungen sind selten. Luthers Schriften über Türken und Muslime sind m.E. heute nicht hilfreich. Eher persönliche Gespräche. Ein kritischer Theologe hat es schwer mit dem Koran.

22.6.17 22:26, kommentieren

Werbung


Eingeladen zum Fest am Sonntag!

Zum Fest lädt Jesus ein. Wie zu einer Hochzeit; so im Predigttext am 2. Sonntag nach Trinitatis mit dem Gleichnis Matthäus 22, 1-14.

1. Freut Euch: Das Reich Gottes, das Himmelreich ist nahe. Sagt Jesus immer wieder. Mit mir ist es gekommen. Jetzt sollen und können alle Menschen getrost und fröhlich leben!

2. Das Reich Gottes ist wie ein Hochzeitsfest. Hochzeiten wurden schon damals groß gefeiert. Wenn zwei sich Liebe auf ewig versprechen, freut sich jeder. Auch wir lieben Jesus. Das bekräftigen wir jeden Sonntag mit allen, die ihn auch lieben. Und wie eine Hochzeitsgesellschaft lieb und freundlich ist und auch in Zukunft zusammenhalten will: so auch wir. So feiern wir das Versprechen der Liebe Jesu und unsere Liebe jeden Sonntag neu.

3. Jedermann ist eingeladen. Die Bösen und die Guten! – Die Traurigen, Überbeschäften, Sorgenden, Müden auch! So wie in der Gemeinde es auch verschiedene Leute gibt. Ihr könnt trotzdem freundlich miteinander reden und feiern.

4. Viele laden immer wieder ein. Auch ihr sollt einladen.

5. Manchmal geht es den Boten schlecht: Wie heute unter anderem in Nordkorea, Irak, Syrien, Pakistan, Indien, Ägypten. Religionsfreiheit ist nicht überall garantiert. Trotzdem bekennen auch in diesen Ländern Christen ihren Glauben. Betet für sie! Und bekennt auch Jesus wohin ihr kommt.

6. Nicht alle kommen. Manche kommen auch nicht mit der richtigen Einstellung. Sie wollen nur teilhaben, aber selber nichts tun. Sie werden nicht viel Freude haben.

7. Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (So der Wochenspruch Johannes 3,30). Gerade sie sind zum Fest eingeladen. Sie, die keine Lust zum Feiern haben. Es ist schon ein besonderes Fest, das Reich Gottes!

Es soll jeden Sonntag gefeiert werden! In der Versammlung der Gläubigen die die Frohe Botschaft fröhlich hören und die Sakramente, Brot und Wein und auch sonst alle guten Gaben, miteinander teilen“. So übersetze ich den 7. Artikel des Augsburgischen Bekenntnisses von 1530, an das heute erinnert wird.

Freut euch miteinander! – und ladet ein.

Wir beten heute mit allen Christen in der Welt für die Kirchen und Menschen in Argentinien, Paraguay, Uruguay – Und für  die Menschen in Syrien und Irak und die Verantwortlichen für das Chaos dort!

Lesung Epheser 2, 17-22: Ihr gehört zum Haus Gottes!

Euer Gerhard Leiser

Anmerkung: Im Pfarrseniorenkonvent durfte ich das Thema „Worüber wir mit Muslimen sprechen können“ mit einem jungen Imam aus Ägypten und einer sehr m Dialog mit Muslimen erfahrenen und engagierten Pfarrerin. Viele Muslime sind dankbar in Deutschland, ihren Glauben frei und ohne staatlichen und gesellschaftlichen Druck leben zu können!

Luther war gegen den Koran und die Türken. Aber heute ist die Bedrohung anders.

In der methodistischen Gemeinde war der Altenkreis an unsern Eindrücken aus Krasnodar interessiert.

22.6.17 22:07, kommentieren