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Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 88
 


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Zum ersten Advent Jesus kommt!

Jesus kommt: Davon sollt Ihr am 1. Advent singen: Macht hoch die Tür! Nach alter Tradition und mit Bedenken des Predigttextes aus der Offenbarung 5, 1-14 mit seinen wunderbaren Bildern!

Johannes stellt sich Gott auf seine Art vor. Versucht ihm zu folgen.

1. Mit sieben Siegeln ist uns die Zukunft verschlossen! Die Politik, die Natur, das Klima, die Bevölkerungszunahme, die Technik, die Wissenschaft, die Weltwirtschaft: Probleme über Probleme! Wenn wir fragen, tun sich immer neue Fragen auf. Wer weiß Bescheid?

„Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“ heisst ein neues Buch des Club of Rome führender Wissenschaftler. Wie die Propheten, Johannes, Jesus und alle guten Prediger und Papst Franziskus sagen: Ändern müsst ihr euch.  Buße tun, sagte Luther. In der Adventszeit solltet Ihr darüber nachdenken.

2. Jesus wird die Rätsel lösen. Ihn dürft Ihr fragen. In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen, sagt Paulus (Kolosser 2,3). Gezeigt hat er das durch sein Leben und Sterben. : Liebe ist das Geheimnis zum Glück. Etwas sehen wir jetzt schon. Stückweise, wie Paulus in 1. Korinther 13, 12 sagt.

Ihr werdet Antwort bekommen: Spätestens wenn wir sterben. Philipp Melanchthon freute sich auf den Tod, weil dann alle hier unlösbaren Fragen beantwortet werden. Wir brauchen uns nicht den Kopf über die Rettung der Welt zerbrechen. Wir müssen nicht alles wissen. Wir können warten.

Trotzdem sollt Ihr das Gute und Vernünftige für Euch und die Nächsten und die Welt tun.

3. Das Lamm, das als Opfer für uns gestorben ist, ist Jesus. In meiner früheren Kirche war an der Kanzel ein Bild vom Lamm, das die Siegel eines Buches löst. Das war einmalig in einer ursprünglich reformierten Kirche, in der es sonst keine Bilder gibt. Nicht das Kind in der Krippe: Christus am Kreuz ist das Wichtigste am Glauben. Alle Evangelien berichten ausführlich über Sterben und Auferstehung. Die Weihnachtsgeschichte wird nur von Lukas und Matthäus erzählt und das auch noch verschieden.

Denkt deshalb in der Adventszeit auch an Leid, Schuld, Kriege, Elend. Deshalb ist Jesus als Sohn Gottes auf die Welt gekommen. Er will bei den Leidenden, Kranken, Flüchtlingen, Armen, Verfolgten und Sterbenden sein. Geht auch zu Ihnen. Ihr trefft vielleicht Jesus.

4 Und singt wie die Ältesten in der Vision des Johannes. Johannes Brahms komponierte den Vers 17 im Deutschen Requiem: „Herr du bist würdig zu nehmen Preis und Ehre und Kraft“. Singt auch Ihr was ihr kennt! Loblieder und nicht nur Advents-und Weihnachtslieder!

Viele haben in der Offenbarung des Johannes immer die schrecklichen Bilder von Katastrophen gelesen. Aber in jedem Kapitel wird das Lob Christ gesungen: Er ist über allen Kriegen und Verfolgungen, unter denen die Gemeinde damals litt.

 

Lesungen: Römer 13,8-11 Liebt, solange noch Zeit ist!

Matthäus 21,1-9 Jesus kommt: Hosianna! Lobt ihn!

Wochenspruch: Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Friede  sei mit Euch! Euer Gerhard Leiser

 

Nebenbei: So große und so viele Weihnachtsmärkte gab es noch nie. Mit Christi Geburtstag hat das wenig zu tun. Nicht einmal das Wort „Weihnacht“. Umso schwieriger ist es zu sagen: ER kommt in die gottlose Welt.

Über „Gott“ und wie er bekannt gemacht werden kann, machte ich ein Seminar mit einem jüngeren katholischen Dozenten mit. Er bezog sich zu meiner Freude auf einen evangelischen Professor. Wie ich mich über einen Brief des Papstes zum Weltfriedenstag am 1.1. freute. Wie auch darüber, dass er dahin reist, wo Mord und Unrecht herrscht. Hoffentlich hat er Erfolg!

30.11.17 20:07, kommentieren

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Rechnungsprüfung kommt!

An die Ewigkeit und and an unser Ende und Ziel denken wir am letzten Sonntag des Kirchenjahres. Und an die, die vor uns ans Ziel ihres irdischen Lebens gekommen sind. Dankt für Sie!

Deshalb mahnt uns der Predigttext Lukas 12,42-48 wieder wie letzten Sonntag: Du musst Dich ver-antworten!

1. Verwalter sind wir. Nur Verwalter über das was der Herr uns anvertraut hat: Geld, Zeit, Begabungen, Fähigkeiten, Wissen. Angehörigen, Freunde und Kenntnisse.

2. Antwort müssen wir unserm Herrn geben, was wir damit getan haben. Ver-antwortlich sind wir. Nicht nur unserm Gewissen. Dem HERRN, der bis heute das Leben geschenkt hat. Denn wir haben einen HERRN!

3. Verantwortlich sind wir für unsere Mitmenschen. Besonders wenn jemand Vorgesetzter und Chef ist. Auch dafür sind wir Gott Rechenschaft schuldig. Nicht nur dafür, ob wir fromm und anständig gelebt haben.

4. Verschieden gehen Menschen mit ihrer Verantwortung um. Einige nutzen die andern brutal aus und beuten sie aus oder missbrauchen sie. Und nehmen sich das Beste. Je mehr desto besser. Das kann in der Familie, im Geschäft, im Beruf geschehen. Unterschiede zwischen Reichen und Armen sind das Ergebnis. Die sind manchmal skandalös

Armut ist heute nur für ganz wenige Lebensstil. So wie Mönche und Nonnen leben.

Es gibt auch Faule und Bequeme. Sie klagen dann über sinnloses Leben. Bekommen „Prügel“ und erleben, was das Gleichnis beschreibt.

Andere sind nicht „klug“: haben nichts gelernt und nicht gefragt, wozu sie leben und wie sie leben sollten. Ihnen geht es auch nicht gut. Meistens jetzt im Leben schon. Bekommen auch „Prügel“.

5. Vieles ist euch anvertraut: erstens das Leben, dann die Erziehung, Eltern, Freunde, Familie, Frieden, Arbeitstelle, Gesundheit, Rat und Hilfe von andern und die Versorgung durch das, was gewachsen und geerntet wurde. Und Frieden und Ordnung durch den Staat. Wir Deutsche sind reich. Nicht nur an Wissen, Wohlstand, Frieden. Auch an Erfahrungen über Versöhnung, Friedenstiften, Strafe für Untaten und Vergebung. Damit haben wir andern Völkern etwas voraus, die glauben, dass sie auf ihre ruhmreiche Geschichte mit Stolz zurückblicken können. Wir könnten uns rühmen, dass wir aus den Fehlern gelernt haben.

Das gilt auch für jeden von uns!

6. Rechnet am Ende des Jahres einmal zusammen: Was habt Ihr alles bekommen und was habt ihr gegeben. Und prüft ob Ihr am Ende des Jahres nicht nur Weihnachtsgeschenke an die Lieben und Anvertrauten sondern auch einen ordentliche Anteil an Gott zu geben habt.

Dann könnt Ihr der Rechnungsprüfung durch den kommenden Christus getrost entgegen sehen.

Wem viel gegeben ist, bei dem wird ER auch viel suchen!

Gebetet wird in der kommenden Woche für Brunai,  Malaysia, Singapur.

Mit herzlichen Grüßen und dem Wunsch dankbar an Eure Verstorbenen zu denken

Euer Gerhard Leiser

 Nachtrag:

Für mich wurde zu wenig für Frieden und Versöhnung in der Friedensdekade, am Volkstrauertag und am Bußtag gebetet. Ich habe es meistens für mich getan. Aber ich habe ja auch noch Erinnerungen an den Krieg.

Die Menge von „Bitt“- nicht „Bettel“briefen ist nicht Grund zu Ärger, sondern Freude, dass so viele helfen wollen und Information über Nöte in aller Welt. „Brot-für-die-Welt“ kommt für mich zuerst. Weil sie mit Partnern am Ort der Not und den Kirchen dort kurz- und langfristig zusammenarbeiten, Das erkennt auch die Regierung an.

24.11.17 14:17, kommentieren