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Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 88
 


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Zum Israelsonntag 20.8.2017

 

Was für ein Volk seid Ihr? Diese Frage stellt der Predigttext des 10. Sonntags nach Trinitatis mit dem Text 2. Mose 19,1-6.

An Israel wird an diesem Sonntag gedacht. An seine Geschichte als Volk Gottes durch Verfolgung und Wiedergeburt. Für uns Christen ist das Grund zur Buße und zur Fürbitte!

1. Die Erinnerung an Mose und den Auszug aus Ägypten in die Freiheit ist Grund des jüdischen Glaubens. Es ist die Erinnerung an die wunderbare Führung durch Gott.

Aber auch euch kann gesagt werden: Gott hat euch gnädig geführt und bewahrt und befreit.

Gilt das nicht für die Völker Europas, den Deutschen und den Russen?

2. Gott bietet an: Ich will euch weiter führen und bewahren. Wollt ihr Gottes Volk sein? Das Volk Israel stimmte zu! Juden wissen: wir sind etwas Besonderes. Ein ausgewähltes Volk mit besonderen Pflichten. Durch die Gebote vom Sinai, die zehn Gebote, die Sprache und die Traditionen, durch die sie sich von allen andern Völkern unterscheiden.

Das führte zu dem besonderen Schicksal des jüdischen Volks, zu Verfolgungen und Ausbreitung. Heute leben Juden überall in der Welt, unter allen Völkern und beeinflussen durch ihre Traditionen, Kultur und Zivilisation in besonderer Weise. Folge der Verfolgungen war der Staat Israel. Dessen Bürger sich noch einig werden müssen, wie sie als Volk Gottes heute leben sollen.

3. Jesus und die Apostel boten diesen Bund allen Völkern an. Weil „die ganz Erde mein ist“. Die Weltgeschichte ging damit weiter. Der Glaube an den einen Gott und Schöpfer verbreitete sich durch Jesus Christus überall. Ihr Christen seid auch Gottes Volk – wie die Juden ein besonderes Volk auch heute noch sind.

Ihr sollt Vorbilder sein in allen Fragen des Friedens und der Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. So sollte die Politik in den Völkern sein, die sich christlich nennen oder in denen Christen in der Politik mitentscheiden.

4. Ein Volk von Priestern sollten wir Christen sein. Ein Priester spricht im Namen Gottes zum Volk und spricht stellvertretend für das Volk mit Gott. Das kann auch jeder Christ. Das ist das „allgemeine Priestertum“, von dem Martin Luther sprach.

Helft mit, dass unsere Völker heilige Völker werden: Die zeigen, dass sie wissen: Es gibt einen Gott und Herrn über die ganze Erde! Und ihr sollt so leben, dass man das sieht.

Wir beten in dieser Woche für die Menschen in Liberia und Sierra Leone. Und Frieden in Israel, Palästina und immer noch Syrien und Irak und Afghanistan und die Flüchtlinge in und vor Europa.

Lesung Lukas 19,41-48 Jesus weint über Jerusalem: wie ich auch weinen könnte.

Einen gesegneten Sonntag und anregende Gespräche wünscht Euer Gerhard Leiser

 

Anmerkung: Eigentlich sollten wir uns in den Ferien mehr Zeit für Gespräche mit Freunden, Verwandten und zum Lesen, Bibellesen und Singen nehmen?

-- 
Gerhard Leiser Kolbergerstr. 18 a 76139 Karlsruhe Tel 0721-67630/ 076 70091231
 E-Mail gerhardleiser@web.de gholeiser.myblog.de

 

16.8.17 19:11, kommentieren

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Fundament für das Leben

Hören und Tun! Sagt Jesus in der Bergpredigt nach Matthäus 7,24-27, dem Predigttext am 9. Sonntag nach Trinitatis.

Euer Leben braucht ein Fundament genau wie ein Haus.

Wenn nur Sand da ist – wie in Karlsruhe – dann muss man eins legen.

In unsicheren Zeiten voller guter Ratschläge und schlechter Vorbilder müss ihr eurem Leben ein gutes Fundament legen.

Die Bergpredigt Jesu bietet eines an!

Hört sie immer wieder: Matthäus 5: Die Seligpreisungen: Erfahrungen wie man glücklich werden kann. So leben, dass ihr euch vor den andern und mit den andern leben könnt. Auch in der Ehe und im Beruf. Matthäus 6: Geben und Beten und nicht für sich, sondern für das Reich Gottes sorgen.

Kapitel 7: Fragt nach dem Willen Gottes, dann kommt ihr mit allen Leuten gut aus. Und ihr werdet den Weg zu Gott finden.

Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten, so fasst Jesus seine Meinung zusammen.

Ihr habt das schon oft gehört.

Aber das alles zu tun ist nicht so einfach.

Wird in der Kirche zu viel geredet und zu wenig getan? In jedem Gottesdienst sollte vielleicht etwas  zum Tun vorgeschlagen werden – nicht bloß die übliche Kollekte?

Und wollt ihr euer Leben auf diese Grundsätze Liebe, Wahrheit, Dienen bauen?

Fürchte Gott, tue recht und scheue niemand!“ war früher für viele Lebensgrundsatz. Das „Fürchte Gott!“ ist dann nicht so ernst genommen worden. Das „Tue recht“ hat jeder so ausgelegt wie es im passte. So blieb das „scheue niemand!“ So leben viele und viele Völker. Das ist das Gegenteil von „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“.

„Mit der Bergpredigt kann man nicht regieren“ sagen manche Politiker. Aber doch! Das Gebot der Friedensliebe, Gerechtigkeit, Vergebung, Hilfe für die Armen und die Fremden ist Grundlage einer guten Verfassung und des Umgangs der Politiker miteinander. „In der Verantwortung vor Gott“ fängt die Grundordnung an. Das war aus der Erfahrung der Hitlerzeit.

Im Beruf und Geschäftsleben sollte sie auch Grundlage sein: Wahrheit, Gerechtigkeit und Anstand zahlen sich auf die Dauer aus.

In der Gesellschaft und Nachbarschaft ist so gut auszukommen

In Schule, Familie und Ehe gelten diese Regeln sowieso! Aber was seht ihr jeden Tag?

Auch wenn die Worte Jesu oft nicht ernst genommen werden: Sie sind eine brauchbare Grundlage für Junge und Alte.

Lest die Seligpreisungen Matthäus 5, 3-11. Sagt dann:

Ich will demütig, mitleidig, freundlich, barmherzig, ehrlich, friedlich, gerecht sein.

Das wäre doch eine gute Lebensgrundlage

An Kirchtüren stand oft: Seid aber Täter des Worts und nicht bloß Hörer! Jakobus 1,22

 

Wir beten heute mit allen Christen in der Welt für die friedliche Wiedervereinigung von Nord-und Südkorea. Im neuen Fürbittkalender soll an die Menschen und Christen in Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien und Niger gedacht werden.  

 

Lesungen: Matthäus 25,14-30 (Auf das Tun kommt es an) und Phil 3,7-11 (Allein Jesus ist unsere Hoffnung!)

 

Euer Gerhard Leiser

Nebenbei: Die Weltmeisterschaft(!) in Gorodki wurde letzte Woche in Karlsruhe ausgetragen. Das in Norwegen, Schweden, Finnland, Weißrussland, Russland und in Deutschland mit Stöcken gespielte Wurfspiel wurde von einem Karlsruher Russlanddeutschen bekannt gemacht. Ich gratulierte ihm zu den Erfolgen in der Betreuung von jugendlichen Rußlanddeutschen!

Betet für Frieden in Korea, trotz aller Drohreden!

10.8.17 23:27, kommentieren