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Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 88
 


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Kann ein Reicher in den Himmel kommen?

 

Eine gehörige Zumutung, dieser Predigttext (Markus 10,17-27) vom „reichen Jüngling“: Alles hergeben! Ganz oder gar nicht! „Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn“ . „ Die Freiheit und das Himmelreich gewinnen keinen Halben!“  das heisst Leute, die nur halb für eine Sache sind.

 

Ein Reicher, der alles hat, aber nicht glücklich ist, fällt vor Jesus auf die Knie: Zeige mir den Weg zur Seligkeit! Macht, Besitz, Geld haben nicht glücklich gemacht.

Jesus freut sich über einen, der das gemerkt hat und wahres Glück sucht.

Gut, wenn ihr euch bemüht ein anständiges Leben zu führen.

Gut, wenn ihr die Zehn Gebote und das Gebot der Liebe erfüllen wollt.  Aber den Himmel bekommt ihr dafür  nicht. Den schenkt euch Gott. Weil er euch liebt.  

Jesus sagt: Geh in Dich. Du weißt ganz genau was Du sollst und für Dich richtig ist!

Prüfe Dich an den Dir gut bekannten Zehn Geboten:

Welches ist für Dich am schwierigsten?

Reiche haben es oft nicht leicht. Wer viel hat, hat auch viel Verantwortung und Arbeit und Sorgen. Alles abzuwerfen wäre eine Lösung. Wie im Märchen von Hans im Glück. Er warf alles weg und war frei!

Diese Freiheit will euch Gott schenken!

Armut in der Nachfolge Jesu ist für viele Frauen und Männer in der Kirchengeschichte ihre Entscheidung geworden. Sie gingen in ein Kloster. Das gibt es auch heute. Bete und arbeite ist die Regel. Aber auch mit der Armut kann man nicht den Himmel verdienen. Das merkte Martin Luther, verließ das Kloster und widmete sich ganz und gar seinen Aufgaben als Lehrer, Prediger, Ehemann und Vater.

In jedem Beruf kann man den Willen Gottes erfüllen.

Fragt euch: Wie kann ich am besten Gott und den Mitmenschen dienen?

Gute Haushalter der vielen verschiedenen Gaben Gottes sollt ihr sein. So sagt das Neue Testament. Überlegt: Was hat euch Gott gegeben und was könnt ihr zu seinem Lob und für eure Nächsten tun.

Das gilt natürlich auch für Euer Einkommen und Vermögen: Wie viel Geld gibst Du für Dich, Deine Familie, Deine Wünsche, für die Zukunft aus – und wie viel für Gott? 10% des Einkommens könnten es vielleicht sein. Es gilt auch für Deine Zeit und Kraft. Manche haben nicht viel Geld, aber Zeit. Und manche haben Geld, aber wenig Zeit.

Nur aus Gnade kommen wir in den Himmel. Das gilt für Reiche und Arme. Denn für die Menschen ist es unmöglich. Reiche müssen sich mehr Gedanken machen. Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt. 

Armut kann eine Möglichkeit der Nachfolge sein. Jeder muss seinen Weg finden.

Für alle aber gilt:

Folge Jesus nach mit dem, was Du hast, was du kannst, was du gern machst und mit denen, die du liebst. Dann wirst Du glücklich!

 

Schriftlesungen  Römer 14,17-19 und Markus 12, 28-34.

Gebetet wird in der ganzen Christenheit in der neuen Woche für Christen und alle Leute in Belize, Guatemala, Nicaragua, Mexiko.

 

 

Anmerkung: Unter „www.Calwer Predigten“ gefällt mir die Predigt von Evelina Volkmann!

Wir sind noch nicht wieder ganz hier und noch nicht auf dem Laufenden aber dankbar, dass so vieles gut lief. Sonderbar, dass der 3. Oktober in Kirchen und Städten so wenig gefeiert wurde, obwohl Losung und Lehrtext ausdrücklich zu Dank und Versöhnung aufforderten.

12.10.17 14:07, kommentieren

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Da hilft nur noch beten!

Glaubt auch das Unmögliche! Dazu lädt der Text Markus 9,17-27 – vom epileptischen Sohn oder von seinem gläubigen Vater ein.

 

Epilepsie hat viele Formen. Und je nachdem heute verschiedene Behandlungsformen. Alkohol kann sofort einen Anfall auslösen und manchmal hört mit dem  Aufhören des Trinkens auch die Epilepsie auf! Aber dazu braucht es auch die Hilfe Gottes!

 

Zum Text:

1. Bringt alle Sorge zu Jesus. Auch die gegen die es keine Arznei gibt. Sagt euch einander die Sorgen und Nöte und Kummer. Und hört sie an – und betet dann auch darüber. Wo zwei oder drei sich einig werden, so will er sie erhören!

 

2. Nehmt euren Zweifel nicht so wichtig. Gott kann mehr als wir hoffen oder rechnen. Manche Christen beten nur um das, was Gott möglicherweise erhören kann. Und nicht das Unmögliche. Das heisst, was wir für unmöglich halten. Hier hilft nur noch Beten! Das sagt der folgende Vers 29. Der Vater tut das. Das „Herr erbarme dich“ (Kyrie eleison) das wir im Gottesdienst singen hat genau diese Bedeutung.  

 

3. Jesus bleibt bei dem Kranken. Bis der Anfall vorbei ist. Das kann lange dauern. Jesus bleibt bei dem Kranken. Das ist die Ermutigung: Nehmt euch Zeit zum Besuch von Kranken, Leidenden und Sterbenden. Sie spüren das oft auch dann, wenn sie nicht reagieren können.

Für mich ein tröstliches Bild: Jesus bei dem von  epileptischen  Krämpfen geschüttelten und dann zur Ruhe gekommenen. ER bleibt dabei, auch wenn alle gegangen sind.

 

4. Seelisch Kranke ist heute ein großes Thema. Früher Melancholie oder Schwermut genannt, heute „Depression“ oder „Burn out syndrom“. Die Krankenkassen zahlen immer mehr. Um so wichtiger ist dass wir Seelenpflege treiben:  Gebet, Stille, Bibellese, Gemeinschaft pflegen. Weil Einsamkeit und Alleinsein oft in Depression führt. Beten sollte Gewohnheit sein. Mindestens das Vaterunser Dreimal am Tag. Keine schädlichen Nebenwirkungen! - Danken und Fröhlichkeit wie in guten Gottesdienst erfahren wird, hilft.

Nebenbei: Es gibt tatsächlich eine „Lachtherapie“ zur Behandlung seelisch Kranker. Könnt Ihr ja mal probieren. Weil wir Christen etwas zu lachen haben! Ganz einfach: Man sitzt zusammen  und einer fängt an zu lachen. Bis alle lachen! Traurige Christen sind traurige Christen.

 

Weltweit gebetet wird in der nächsten Woche für die Menschen in El Salvador, Costa Rica, Nicaragua und Panama.

Römer 10,9-17 „Glaube macht selig!

Matthäus 15,21-28 auch eine Heilung durch Gebet!

Euer Gerhard Leiser

 

Nebenbei: Letzte Woche konnte ich das „Wort-zum-Sonntag“ aus internettechnischen Gründen nicht an alle verschicken. Wir hatten zwei erfreuliche Wochen in Krasnodar bei schönem Wetter, zwei Sonntagsgottesdiensten, Abendmahl, zwei Bibelstunden, Taufe eines Dreijährigen, Teilnahme an Feiern der 25 Jahre Städtepartnerschaft und Besuche bei Freunden. Die Gemeinde lebt!

Deutschlands Probleme aus der Ferne nur mitzubekommen, tut auch gut. Aber sie sind nicht so groß wie die von Russland.

6.10.17 15:12, kommentieren