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Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 87
 


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Ehre von Gott! Zum 1.So nach Trinitatis

 

Ehre von Gott! Davon spricht der Predigttext für den ersten Sonntag nach Trinitatis Johannes 5, 39-57. Die sollen wir suchen!

Jesus redete damals den Frommen ins Gewissen: Suchen suchen in der Bibel den Weg ins ewige Leben. Das ist auch richtig. Sie wollten dadurch bessere Menschen werden. Aber sie wollten nicht hören, wie Jesus die Bibel auslegt. Jesus wollte: Ihr sollt lieben und nicht angeben, was ihr für tüchtige, gescheite und fromme Leute seid. Ihr sollt nicht nach der Ehre und Anerkennung der andern streben. Wichtig ist, dass Gott dich ehrt und anerkennt.

Richtig ist, dass auch ihr die Bibel lest. Aber sucht, was sie über Jesus sagt. Das ist nach Martin Luther die Brille, durch die wir die Bibel lesen sollen. Man kann die Bibel auch zu vielen anderem befragen. Sie gibt auf viele Fragen Antwort. Auch zu Sitte und Moral. Wichtig ist, was sie über Jesus sagt.

Er sagt: Wer mein Wort hört und ihm glaubt, der hat das ewige Leben (Vers 24). Jesus zeigt einen Weg über dieses Leben hinaus. Nicht: wer der Bibel glaubt, sondern „dem, der ihn gesandt hat“. Nicht das gute Leben hier und jetzt allein, sondern ein Leben das vor Gott zählt und bleibt.

Was ist für euch wichtig und wertvoll? Anerkennung, Erfolg, Wissen, Leistung, Vermögen? Bewunderung der andern? Die Bilder, die die andern von dir machen oder die sie von dir machen oder die, die du dir von dir selber machst – selfies -? Wichtig ist das Bild, das sich Gott von dir macht.

Du siehst mich! War die Losung des Kirchentags in Berlin.

Aufmerksam und liebevoll sieht er dich!

Mit deinen Schwächen, Fehlern aber auch deinen Begabungen und Stärken.

Er liebt dich! Das ist die größte Ehre, die dir zu teil werden kann.

Wir singen oft „Ehre sei Gott“ und danken und loben ihn. Aber heute gilt einmal auch: Gott ehrt auch dich. Du bist Kind Gottes, Schwester und Bruder von Jesus und du sollst dich dem würdig erweisen.

So sieht Gott auch die andern. Alle Menschen. Deren Würde du achten sollst.

Weil Gott sie geschaffen hat. Weil in ihnen Gottes Bild sich spiegelt.

Größere Ehre gibt es für euch nicht.

Damit könnt ihr selbstbewusst und getrost leben. Ihr braucht an euch nicht zu zweifeln oder verzweifeln. Ihr sollt ihm vertrauen. Das heißt glauben. Ihm, der euch nicht nur achtet und ehrt, sondern liebt.

 Lesung: Lukas 16, 19-31 Euch soll man hören!

Wochenspruch: Christus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich und wer euch verachtet, der verachtet mich (Lukas 10,16)

Wir beten heute mit allen Christen in der Welt für die Kirchen und Menschen in Brasilien. Und auch für Libyen und Syrien und die Ukraine!

Euer Gerhard Leiser

Nebenbei: „Über die Macht des Wortes“ sprach Pater Dr. Andreas Knapp im ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche. Statt Karriere zu machen, lebt er als Mönch und Arbeiter in einer Plattenbausiedlung in Leipzig. Er kann das Evangelium einfach sagen: „Die Botschaft Jesu ist, dass der Mensch nicht mehr auf sich selber zentriert ist“. Lesenswert seine Gedichte und Bücher, auch im Internet!

15.6.17 11:42, kommentieren

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Zum Trinitatisfest:

Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll! Dieses Lied hörte der Profet Jesaja. Von Engeln gesungen, dass die Wände wackelten! Nach dem Predigttext aus Jesaja 6, 1-13. So solltet Ihr am Dreieinigkeitsfest auch singen! Zum Abschluß des Christushalbjahres von Weihnachten über Karfreitag und Ostern bis zu Pfingsten.

In aller Welt soll dieses Lob gesungen werden. Es wird auch gesungen: Überall loben die Menschen Gott! Wenn auch in andern Sprachen, Riten und Traditionen. Alle Menschen wissen: wir sind jemand verantwortlich: Was tust du, wofür lebst du?

Weil Gott über uns, ist. Der Schöpfer, Erhalter und Herr der Welt und unseres Lebens.

2. Weil Gott in Jesus Christus, in seinen Worten und seinem Leben, bei uns war und

3. derselbe Gott in uns – in Euch wirken will.

Also: Gott über uns, bei uns, in uns. Derselbe eine Gott, der größer als als alles was wir begreifen können.

 

Der Predigttext aus Jesaja 6 beschreibt seine Berufung im Jahre 736 vor Christus. Einer der wichtigsten Texte der Bibel! Oft gemalt und vertont. Besonders in der orthodoxen Kirche.

Die Engel loben Gott: Heilig heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seine Ehre voll.

Singt es auch. Jetzt, mindestens dreimal!

Dann tun wir das gleiche wie die Engel. Gott loben in Lob und Tat ist unsere Bestimmung. Dazu sind wir auf der Erde. Das ist unser Lebenszweck.

 

Jesaja erlebt Gott riesengroß und gewaltig mit dem kräftigen Gesang der Engel, dass die Schwellen zittern! und Rauch (Nebel? Weihrauch?) den Tempel erfüllt.

So erleben wir Gott wohl nicht. Aber Gott spricht durch Menschen, die Bibel, die Predigt, in der Stille oder der Musik oder der Schöpfung. Aber er kann uns auch mal packen!

 

Dann erschrecke ich. Wie bei einem Unglück, einer Krankheit. Dann verschlägt es mir die Sprache! Wer bin ich denn vor Gott in seiner Größe und Allmacht?

 

Er ruft euch: Reinigt unsere Lippen, dass wir etwas Richtiges, Gutes, Liebes sagen können – statt dem :äglichen Geschwätz. Geschwätz: Klagen, Jammern, Schimpfen  über Gott, die Andern und die Welt.

 

Gott beauftragt euch – wie den Jesaja – seine Worte weiter zu sagen.

Das musste Jesaja in seiner Zeit. Das sollt ihr heute. Jeder an seinem Platz. Nicht alle als Bischöfe oder Prediger. Aber Du an Deinem Platz, Deinen Verwandten und Freunden und Kollegen sollst Du sagen: Gott ruft Dich. Du sollst ihn loben durch Wort und Tat. Dazu bist du auf der Welt!

So segne euch Gott, der über, bei und in euch ist.

Das Lied 1 (Allein Gott in der Höh sei Ehr) ist ein Loblied auf die Dreieinigkeit.

 

Wir beten heute mit allen Christen in der Welt für die Kirchen und Menschen in Angola und Mozambique. . –Und auch für Libyen und Syrien und die Ukraine!

Euer Gerhard Leiser

Noch: Zu Pfingsten schrieben die Präsidenten des Ökumenischen Rats: „Di christliche Spiritualität bietet ein alternatives Verständnis von Lebensqualität und ermutigt zu einem kontemplativen Lebensstil“. Wir  sollen als „Volk des Weges“ Christi den Weg der Gerechtigkeit und des Friedens gehen.

Festlich mit Chor und der Übergabe der Büste des mutigen und treuen Pfarrers Hanns Löw mit Predigt von Bischof Cornelius-Bundschuh in der Stadtkirche an Pfingsten über Galater 3 (..alle eins in Christus). Am Pfingstmontag im ökumenischen Gottesdienst empfahl Bischof Engelhardt die neue Luther und die neue Einheitsbibel. Am Nachmittag mit Besuch aus Krasnodar wieder einmal den Geist des Mittelalters im Münster in Weissenburg geatmet und Flammkuchen gegessen.

8.6.17 20:01, kommentieren