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Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 88
 


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Zur Predigt am 3.9.2017

Hoffnung und Mut sollt Ihr machen! So wie der Prophet Jesaja vor 2500 Jahren in chaotischer Zeit Hoffnung und  Mut predigte mit dem Text Jesaja 29,17-24.

Erinnert euch nicht nur an den Beginn des Kriegs am 1. September und daran was dann geschah! Denkt auch an den Frieden in Europa seit 1945.

Hoffnungen macht Jesaja:

1. Auf fruchtbares Land und Wälder! Zum Erhalt und Wiederherstellung der Schöpfung ist viel nötig! Für Erhalt, Schutz und Pflege der Natur rufen auch die Kirchen in der Welt am 1. September auf. Das ist neu und nötig. Auch das ist Aufgabe von Christen! – Die Politiker brauchen dazu die Unterstützung der Bürger.   

2. Hoffnung gibt es  auch für die hoffnungslosen Fälle: Taube und Blinde werden sehen und hören. Die Ärmsten werden fröhlich sein und Gott loben. Wie es von Jesus heisst: Die Blinden sehen, die Tauben hören und den Armen wird das Evangelium gepredigt! – Wie im Evangelium heute  von einem Taubstummen berichtet wird.

Um die Behinderten und die Armen wollen sich auch die Politiker kümmern. So versprechen sie vor der Wahl. Gut so. Anscheinend sind die Botschaften aus der Bibel überall angekommen. Sie wissen, dass man sich um Flüchtlinge und Kriege auch in andern Ländern kümmern muss.

3. Hoffen HH HHHdürft ihr auch auf das Ende der Tyrannen! Ihr habt das schon erlebt: Napoleon, Hitler, Mussolini, Lenin, Stalin, Ciausescu, Milosovic, Sadam Husein, Mubarak, Gadafi, Ben Laden. Seid dankbar für Ordnung und Gerechtigkeit und setzt euch dafür ein, dass es so bleibt.

4. Auf Recht und Gerechtigkeit dürft ihr auch in eurer Umgebung hoffen. Die Spötter und Gewissenlosen werden nicht gewinnen. Wenn auch ihr euch für Recht und Gerechtigkeit einsetzt. Am besten durch euer Vorbild.

5. Sehen lassen können sich die Völker, die danach leben. Die Flüchtlinge wissen, in welche Länder sie wollen. Nicht in die moslemischen Staaten! Hofft darauf, dass alle Regierungen verstehen, dass sie nur durch Recht und Gerechtigkeit bestehen werden.

6. Ein Gott ist über allen Völkern und das ist der Gott an den Abraham und Israel glaubten. Was er sagt, ist für alle Völker richtig. Auch wenn sie – wie wir - für „Gott“ andere Namen gebrauchen. Hofft, dass immer mehr Menschen sich einig werden: Wir sind IHM Rechenschaft schuldig und haben Frieden und Gerechtigkeit zu üben und die Schöpfung zu erhalten.

7. Auf Verstand hofft und gebt nicht auf, die Bockigen zu belehren!

 

Viel erhoffte sich Jesaja. Er erlebte es nicht.

Betet und arbeitet dafür dass ihr als Nachfolger Jesu seht, dass einige Hoffnungen erfüllt werden.

Es gibt immer noch Hoffnung für diese Welt. Sagt das weiter!

 

Lesungen: Mk 7, 31-37: Jesus tut Unwahrscheinliches. Und Apostelgeschichte 9, 1-9: So wurde Paulus zu einem Boten des Evangeliums!                                                                                                           Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen: So macht der Wochenspruch Jesaja 42,3 uns Zweiflern Hoffnung.

Gebetet wird heute Benin, Elfenbeinküste und Togo und dass Friede in Syrien und der Ukraine wird.

 

Euch allen wünscht einen gesegneten Sonntag: Gerhard Leiser,

 

Nachtrag: Der Text passt zu den Wahlreden.

Die Flut in Houston erinnert mich an Besuche und Freunde. Und treibt zu Dank für Bewahrung und Fürbitte für die Kinder und Enkelinnen unterwegs.

30.8.17 20:10, kommentieren

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Sind Sie Ja- oder Neinsager?

Hören und Tun ist das Thema am 11.nach Trinitatis mit dem Gleichnis von den ungleichen Söhnen (Matthäus 21,28-32)

 

  1. Es gibt Jasager und Neinsager, sagen Psychologen. Leute, die alles zusagen und nicht halten können. Sie können sich kaputt arbeiten und ausnutzen lassen. Und Leute, die zunächst zu allem NEIN sagen und nichts für andere tun wollen. Sie bleiben allein.

 

  1. Gutwillige und Faule. Es gibt sie auch in der Kirche. Gott liebt sie alle, braucht sie alle und ruft sie alle.

 

  1. Nicht auf das Ja- oder Nein- S a g e n  kommt es an, sondern auf das T u n. Oft sind es nicht die frömmsten Gemeindeglieder, die ganz selbstverständlich helfen, wo es etwas zu tun gibt. Die Hausbesuche bei kranken Nachbarn machen. Helfen, wo es etwas zu reparieren gibt. Die man um Rat fragen kann, die Zeit für dich nehmen.

 

  1. Ihr habt oft gehört, was Gott von euch will. Vor allem Liebe üben im Alltag gegenüber den Leuten, die um und mit euch leben. Aber auch für die Menschen, von denen wir im Fernsehen hören und für die wir um Hilfe gebeten werden. Hört auf die Bitte des Vaters: Arbeitet für das Reich Gottes! Der Weinberg ist dafür das Bild. Wie im Weinberg gibt es in der Gemeinde im ganzen Jahr viel Arbeit. Bis zur Ernte. Und dann weitergeht bis ins nächste Jahr.

 

  1. Ihr dürft falsche Entscheidungen ändern. Solange Zeit ist. Buße nennt das Jesus und Martin Luther. Darüber solltet ihr jeden Tag nach denken.

 

  1. Im Gottesdienst sollte öfters gefragt werden: wollt ihr im Weinberg Gottes mitarbeiten und auch wo und wie. Er ist auch dazu da, Arbeiter zur Arbeit für das Reich Gottes zu werben und zu begeistern. Es lohnt sich und es ist nötig. Für die Welt und für Euch selber. Damit ihr auch ernten dürft!

 

 Wir beten in dieser Woche für die Menschen in Gambia, Guinea und Senegal

Einen gesegneten Sonntag wünscht Euer Gerhard Leiser

 

P.S. Staat Israel und die Juden letzten Sonntag? War kaum Thema. Es gibt wenig Gespräche mit Juden. Nur neue Wunder können zum Frieden in und um Israel führen. Betet mit mir um Schalom für Israel! Kampf ist der Wahlkampf bisher nicht, aber Gelegenheit die Bewerber zu hören. Die Kirchen helfen wenig dazu. Geht es uns zu gut? – Viele sind in Ferien, wir versuchen etwas für unsere Gesundheit zu tun.

2 Kommentare 24.8.17 11:19, kommentieren