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Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 88
 


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Zum alten und neuen Jahr!

Erinnert Euch am letzten Tag des Jahres: Ist nicht Gott mit euch gewesen?

Der Predigttext aus 2, Mose 13,20-22 beschreibt, wie das Volk Israel bei der Wanderung durch die Wüste die Gegenwart Gottes erlebte.

 

Wie habt Ihr die Gegenwart Gottes in 2017 erlebt?

1. Nehmt euch Zeit, nachzudenken, wofür Ihr danken solltet!

„Gott ist gegenwärtig!“ könntet Ihr singen.

 

2. Im Wort war Gott gegenwärtig! Nicht in einer Wolken-oder Feuersäule.

Mit der Jahreslosung  Gott spricht: Ich gebe euch ein neues Herz und schenke euch einen neuen Geist! wurde ich oft ermutigt, neu anzufangen, wenn ich genug am Alten hatte.

 

3. Seit Ostern wissen wir: nicht nur Herz und Geist, Alles, der ganze Mensch wird neu werden. Das Leben ist Vorbereitung darauf. In einer Welt, in der alles vergeht.

 

3. Im Wort der Bibel, im Losungsbüchlein, der Bibellese und Predigten wurde ich immer wieder aufgerichtet. Oft passte es ganz genau. Zufällig? Zufall ist das Pseudonym für Gott, wenn er nicht erkannt werden will, sagte Albert Schweitzer  Je älter ich werde, desto mehr verlasse ich mich deshalb auf Zufälle!

 

4. Gefreut habe ich mich dabei über Neues in der Bibel und neue Fragen, auch für mich alten Theologen. Wartet auch im neuen Jahr jeden Tag auf Neues beim Bibellesen! Das ist für ich auch das Ergebnis des Luthergedenkens!

5. Wie die neue Jahreslosung verspricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst!

 

Nach diesem Lebenswasser bin auch ich durstig!

Umsonst wird es angeboten!

Trinkt davon  und gebt einander zu trinken!

 

Singt das Neujahrslied für  1945 von Dietrich Bonhoeffer in der Haft „Von guten Mächten..“

 

Lesungen: Römer 8,31b-39 Die Zukunft ist gesichert!

Lukas 12,35-40 Wieviel Zeit hast Du noch?

Papst Franziskus hat schon vor Wochen zum „Weltfriedenstag“ am 1.1. eine Botschaft geschrieben. Schwerpunkt Flüchtlinge.

Betet in der neuen Woche für die Menschen und Christen in Ägypten, Syrien, Israel, Palästina, Jordanien und auch in der Ukraine!

 

Euer Gerhard Leiser

 

Anmerkung: Dankbar sind auch wir für schöne Gottesdienste (Stadtkirche mit Bischof und am 24. um 10.30 einziger in Karlsruhe am 4. Advent), Krippenspiel (in Paul-Gerhardt), Musik (in der Stadtkirche),  Ruhe und Frieden im Allgemeinen und in Deutschland und vor allem für Treffen und Feiern mit Kindern und Enkelinnen und Enkel bei ihnen und bei uns. Gisela schaffte es, alle zu bewirten!

Neu war in Karlsruhe: 30.000 Besucher beim Weihnachtsevent der ICF (Freikirche) bei 6 Vorstellungen in einer Messehalle und Weihnachtsliedersingen in einem Stadion auch mit über 1000 Sängern und genau so am 24.12  um 23 Uhr in der überfüllten Stadtkirche die Rockband Akzente mit einem etwas andern Weihnachtsprogramm. (Das ich mit ihnen vor vielen Jahren begann)  

28.12.17 13:40, kommentieren

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Zum ersten Advent Jesus kommt!

Jesus kommt: Davon sollt Ihr am 1. Advent singen: Macht hoch die Tür! Nach alter Tradition und mit Bedenken des Predigttextes aus der Offenbarung 5, 1-14 mit seinen wunderbaren Bildern!

Johannes stellt sich Gott auf seine Art vor. Versucht ihm zu folgen.

1. Mit sieben Siegeln ist uns die Zukunft verschlossen! Die Politik, die Natur, das Klima, die Bevölkerungszunahme, die Technik, die Wissenschaft, die Weltwirtschaft: Probleme über Probleme! Wenn wir fragen, tun sich immer neue Fragen auf. Wer weiß Bescheid?

„Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“ heisst ein neues Buch des Club of Rome führender Wissenschaftler. Wie die Propheten, Johannes, Jesus und alle guten Prediger und Papst Franziskus sagen: Ändern müsst ihr euch.  Buße tun, sagte Luther. In der Adventszeit solltet Ihr darüber nachdenken.

2. Jesus wird die Rätsel lösen. Ihn dürft Ihr fragen. In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen, sagt Paulus (Kolosser 2,3). Gezeigt hat er das durch sein Leben und Sterben. : Liebe ist das Geheimnis zum Glück. Etwas sehen wir jetzt schon. Stückweise, wie Paulus in 1. Korinther 13, 12 sagt.

Ihr werdet Antwort bekommen: Spätestens wenn wir sterben. Philipp Melanchthon freute sich auf den Tod, weil dann alle hier unlösbaren Fragen beantwortet werden. Wir brauchen uns nicht den Kopf über die Rettung der Welt zerbrechen. Wir müssen nicht alles wissen. Wir können warten.

Trotzdem sollt Ihr das Gute und Vernünftige für Euch und die Nächsten und die Welt tun.

3. Das Lamm, das als Opfer für uns gestorben ist, ist Jesus. In meiner früheren Kirche war an der Kanzel ein Bild vom Lamm, das die Siegel eines Buches löst. Das war einmalig in einer ursprünglich reformierten Kirche, in der es sonst keine Bilder gibt. Nicht das Kind in der Krippe: Christus am Kreuz ist das Wichtigste am Glauben. Alle Evangelien berichten ausführlich über Sterben und Auferstehung. Die Weihnachtsgeschichte wird nur von Lukas und Matthäus erzählt und das auch noch verschieden.

Denkt deshalb in der Adventszeit auch an Leid, Schuld, Kriege, Elend. Deshalb ist Jesus als Sohn Gottes auf die Welt gekommen. Er will bei den Leidenden, Kranken, Flüchtlingen, Armen, Verfolgten und Sterbenden sein. Geht auch zu Ihnen. Ihr trefft vielleicht Jesus.

4 Und singt wie die Ältesten in der Vision des Johannes. Johannes Brahms komponierte den Vers 17 im Deutschen Requiem: „Herr du bist würdig zu nehmen Preis und Ehre und Kraft“. Singt auch Ihr was ihr kennt! Loblieder und nicht nur Advents-und Weihnachtslieder!

Viele haben in der Offenbarung des Johannes immer die schrecklichen Bilder von Katastrophen gelesen. Aber in jedem Kapitel wird das Lob Christ gesungen: Er ist über allen Kriegen und Verfolgungen, unter denen die Gemeinde damals litt.

 

Lesungen: Römer 13,8-11 Liebt, solange noch Zeit ist!

Matthäus 21,1-9 Jesus kommt: Hosianna! Lobt ihn!

Wochenspruch: Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Friede  sei mit Euch! Euer Gerhard Leiser

 

Nebenbei: So große und so viele Weihnachtsmärkte gab es noch nie. Mit Christi Geburtstag hat das wenig zu tun. Nicht einmal das Wort „Weihnacht“. Umso schwieriger ist es zu sagen: ER kommt in die gottlose Welt.

Über „Gott“ und wie er bekannt gemacht werden kann, machte ich ein Seminar mit einem jüngeren katholischen Dozenten mit. Er bezog sich zu meiner Freude auf einen evangelischen Professor. Wie ich mich über einen Brief des Papstes zum Weltfriedenstag am 1.1. freute. Wie auch darüber, dass er dahin reist, wo Mord und Unrecht herrscht. Hoffentlich hat er Erfolg!

30.11.17 20:07, kommentieren