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Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 87
 


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Neuen Geist!

Fröhliche Pfingsten wünschen wir Euch!

Einen neuen Geist. Wie ihn Gott in der Jahreslosung verspricht!

EINS sollt Ihr sein! Mit Gott, untereinander, mit allen Christen, in allen Völkern, in seinem Wort und in seinem Namen! Das sagt der Predigttext aus den Abschiedsreden Jesu Johannes 17,5-15.

1. Eins mit Gott und Christus: der ist in der andern Welt. Die ist um uns, war vor aller Zeit, hat keinen Raum und Zeit. Unverstehbar. Aber zu erleben. Wie die Jünger an Pfingsten erlebten: Gott ist da! Und darüber begeisterter waren als zu der Lebzeit Jesus. Sie hatten gut gespürt, dass Jesus mit Gott eins ist. In seinem Namen sprach er. So mit Gott eins fühlten sie sich.

2. Eins sind die Christen im Bekenntnis: Jesus ist von  Gott gekommen, hat mit Gott gelebt, seinen Willen ausgesprochen und ist jetzt auch mit Gott lebendig und gegenwärtig.

Darin sind sich alle Christen einig. Das genügt auch zur gemeinsamen Freude und Bekennen. Auch wenn die andern anders singen, beten und in manchem Gewohnten anders denken. Je nach der Tradition, Sprache oder Kultur.

Eins sollen die Christen sein! Das erbittet Jesus schon als er lebte.

Leider waren sich die Christen oft nicht einig, haben sich gestritten, getrennt bis heute.

Aber immer mehr Christen in allen Konfessionen wissen: Wir sollten eins sein. Mit einer Stimme sprechen. Damit die Welt uns glaubt.

3. In den Christen, in der Gemeinde lebt Christus in dieser Welt. Wie er in dieser Welt gelebt hat. So lebt Gott in dieser Welt! Er ist nicht unvorstellbar irgendwo: er ist in der Gemeinde gegenwärtig.

Das ist Grund zur Freude und Begeisterung. Wie damals an Pfingsten. In Freude, die laut wird, gesungen, in klaren Worten und unartikuliert. Zungenrede nennt man das. Ob so oder mit Bachkantaten oder Jazzmusik: Die Freude über die Gegenwart Gottes soll laut werden.

Und ihr soll euch auch daran freuen und für die „fremden“ Sprachen interessieren.

Pfingstler oder Charismatiker nennt man die heute in Afrika und Südamerika schnell wachsenden Gemeinden, die muntere und begeisternde Gottesdienste feiern. Anders wie in den traditionellen Kirchen, denen die Mitglieder weglaufen. Aber auf Kirchentagen, manchen Gemeinden und in der katholischen Kirche gibt es ähnliche Erfahrungen.

Sie sollten aber zur Einigkeit im täglichen Lesen der Bibel führen. Darin sollten die Christen eins sein.

Und in seinem Namen einig! Das heisst: Wir sind Christen! Das vor allem!

„Sind Sie Baptist?“ fragte mich jemand in der Baptistenkirche „Nein. Christ!“ antwortete ich, und darin sind wir uns doch einig? Im Namen, den er uns gegeben hat! Der der Name des in der Welt gegenwärtigen Gottes ist.

Freut euch der bunten und reichen Vielfalt der Christen in der Gemeinde und der weiten Welt!

 

Wir beten heute mit allen Christen in der Welt für die Kirchen und Menschen in Südafrika, Namibia, Lesotho, Swasiland.

Ein Pfingstlied steht im Gesangbuch Nr. 68:Nun bitten wir den heiligen Geist.

Lesung jedenfalls die Pfingstgeschichte Apostelgeschichte 2,1-18

Euer Gerhard Leiser

 

Etwas vom Kirchentag bekam ich auch im Urlaub am Bodensee mit: Natürlich vor allem die politischen Seiten wie Obama und Merkel (mit ihren persönlichen Bekenntnissen!) und großen Gottesdienste. Die geistlichen Erlebnisse, Bibelarbeiten, Gespräche und Begegnungen lassen sich nicht darstellen. Ich hoffe auf Echo.

In der Pfahlbausiedlung aus der Steinzeit in Unteruhldingen, auf der Reichenau in drei 1000 Jahre alten Kirchen und im Münster in Überlingen, Salem, Meersburg spürte ich den Geist der Geschichte. Der zu neuem Geist und neuer Begeisterung ruft. Und zu Vernunft zu den am Samstag in Karlsruhe geplanten Demos von „Rechten“, und der Gegendemos von „Linken“ und Demokraten und „Christopher Street Day“.

6.6.17 16:10, kommentieren

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Zum Sonntag Rogate

Beten (lateinisch rogate) ist das Thema des Sonntags.

Die Brieflesung (1.Timotheus 2,1-6) sagt das: „vor allem“ – 1. Bitte, 2. Gebet (Lob Gottes!), 3. Fürbitte, 4. Dank.  – Und das für alle Menschen und auch für die Präsidenten und Regierungen. Die haben es besonders nötig.

Das sagen und schreiben die Bischöfe und der Papst bei jeder Gelegenheit.

Das wird auch beim Kirchentag in Berlin und Wittenberg getan werden. Bei allem Gedenken an Martin Luther. Dessen Lied „Verleih uns Frieden gnädiglich ..zu unsern Zeiten“ am Schluss jeden Gottesdienstes gesungen werden sollte. Wie wir jeden Freitag um 12 Uhr mit vielen Kirchen in der Welt wegen der Zerstörung Coventrys 1940 mit dem „Nagelkreuzgebet“  um Versöhnung beten.

 

Betet so wie Jesus mit dem Gleichnis Lukas 11, 5-13 auffordert: Ungeniert und dringlich!

Nicht nur, wenn wir kein Brot haben und wenn es uns schlecht geht. „Not lehrt beten“ sagt ein Sprichwort. Gewöhnt euch an auch zu beten, wenn es euch gut geht, ihr Gutes zu essen vor steht, ihr Schönes erlebt habt oder wieder gesund geworden sind.

 

In Matthäus 6 Vers 5ff steht mehr über das Gebet. Es braucht nicht viele Worte. Keine langen Gebete aus Büchern, wie sie auch in der Zeit Jesu bis heute bei den Juden und in manchen Kirchen üblich sind. Auch keine Schilderungen der Zustände und eurer Gefühle: Gott kennt die Probleme. Es tut uns gut,  auszusprechen, was uns bewegt oder darüber nachzudenken oder zu meditieren. Auch in der Stille und allein und bei der Arbeit und unterwegs. Beten ist nicht nur eine Sache des Pfarrers. Jeder Christ soll und kann beten. Das war Martin Luther auch wichtig und das war damals neu. So schrieb er eine Anleitung zum Beten an seinen Friseur Peter. Für mich ein wichtiges Büchlein.

Seid immer in Verbindung mit Gott. Wie die jungen Leute immer ihr Handy eingeschaltet lassen. Nicht nur für den Notfall!  

 

Gewöhnt euch das Beten an! Das Vaterunser ist dazu gut. Macht auch mal nach jeder Bitte eine Pause.

Oder lernt ein Gebetslied wie „Jesu geh voran“ oder „So nimm denn meine Hände“ auswendig.

 

So bete ich jetzt auch für Euch alle. Dass Ihr gesund bleibt, dass Ihr aufeinander hört, miteinander betet und feiert und Euch gute Gedanken aus der Bibel weiter sagt.

 

Die Christenheit betet in der kommenden Woche für die Menschen in Malawi und Sambia und dazu für Frieden in der Ukraine, Syrien und Südsudan.

 

Schönes Frühlingswetter besonders denen, die einen Garten haben!

Euer Gerhard Leiser

 

Noch dazu: In der Stadtkirche wurde eine Büste einer Frau als auch eine, die man mit Luther verbinden kann, an ihrem Stammplatz aufgestellt. Alleinstehend, Beterin, Bibelleserin, Spenderin, Freundin.

Ein Konzert von Posaunenchören und Blechbläsern begeisterte in der Christuskirche. Zum Schluss durften wir mitsingen. Das Lied von Martin Luther: „Die beste Zeit im Jahr ist  Mai´n“ wünsche ich bei jeder Gelegenheit (EG 319).                 

 

17.5.17 21:48, kommentieren