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Neuen Geist!

Fröhliche Pfingsten wünschen wir Euch!

Einen neuen Geist. Wie ihn Gott in der Jahreslosung verspricht!

EINS sollt Ihr sein! Mit Gott, untereinander, mit allen Christen, in allen Völkern, in seinem Wort und in seinem Namen! Das sagt der Predigttext aus den Abschiedsreden Jesu Johannes 17,5-15.

1. Eins mit Gott und Christus: der ist in der andern Welt. Die ist um uns, war vor aller Zeit, hat keinen Raum und Zeit. Unverstehbar. Aber zu erleben. Wie die Jünger an Pfingsten erlebten: Gott ist da! Und darüber begeisterter waren als zu der Lebzeit Jesus. Sie hatten gut gespürt, dass Jesus mit Gott eins ist. In seinem Namen sprach er. So mit Gott eins fühlten sie sich.

2. Eins sind die Christen im Bekenntnis: Jesus ist von  Gott gekommen, hat mit Gott gelebt, seinen Willen ausgesprochen und ist jetzt auch mit Gott lebendig und gegenwärtig.

Darin sind sich alle Christen einig. Das genügt auch zur gemeinsamen Freude und Bekennen. Auch wenn die andern anders singen, beten und in manchem Gewohnten anders denken. Je nach der Tradition, Sprache oder Kultur.

Eins sollen die Christen sein! Das erbittet Jesus schon als er lebte.

Leider waren sich die Christen oft nicht einig, haben sich gestritten, getrennt bis heute.

Aber immer mehr Christen in allen Konfessionen wissen: Wir sollten eins sein. Mit einer Stimme sprechen. Damit die Welt uns glaubt.

3. In den Christen, in der Gemeinde lebt Christus in dieser Welt. Wie er in dieser Welt gelebt hat. So lebt Gott in dieser Welt! Er ist nicht unvorstellbar irgendwo: er ist in der Gemeinde gegenwärtig.

Das ist Grund zur Freude und Begeisterung. Wie damals an Pfingsten. In Freude, die laut wird, gesungen, in klaren Worten und unartikuliert. Zungenrede nennt man das. Ob so oder mit Bachkantaten oder Jazzmusik: Die Freude über die Gegenwart Gottes soll laut werden.

Und ihr soll euch auch daran freuen und für die „fremden“ Sprachen interessieren.

Pfingstler oder Charismatiker nennt man die heute in Afrika und Südamerika schnell wachsenden Gemeinden, die muntere und begeisternde Gottesdienste feiern. Anders wie in den traditionellen Kirchen, denen die Mitglieder weglaufen. Aber auf Kirchentagen, manchen Gemeinden und in der katholischen Kirche gibt es ähnliche Erfahrungen.

Sie sollten aber zur Einigkeit im täglichen Lesen der Bibel führen. Darin sollten die Christen eins sein.

Und in seinem Namen einig! Das heisst: Wir sind Christen! Das vor allem!

„Sind Sie Baptist?“ fragte mich jemand in der Baptistenkirche „Nein. Christ!“ antwortete ich, und darin sind wir uns doch einig? Im Namen, den er uns gegeben hat! Der der Name des in der Welt gegenwärtigen Gottes ist.

Freut euch der bunten und reichen Vielfalt der Christen in der Gemeinde und der weiten Welt!

 

Wir beten heute mit allen Christen in der Welt für die Kirchen und Menschen in Südafrika, Namibia, Lesotho, Swasiland.

Ein Pfingstlied steht im Gesangbuch Nr. 68:Nun bitten wir den heiligen Geist.

Lesung jedenfalls die Pfingstgeschichte Apostelgeschichte 2,1-18

Euer Gerhard Leiser

 

Etwas vom Kirchentag bekam ich auch im Urlaub am Bodensee mit: Natürlich vor allem die politischen Seiten wie Obama und Merkel (mit ihren persönlichen Bekenntnissen!) und großen Gottesdienste. Die geistlichen Erlebnisse, Bibelarbeiten, Gespräche und Begegnungen lassen sich nicht darstellen. Ich hoffe auf Echo.

In der Pfahlbausiedlung aus der Steinzeit in Unteruhldingen, auf der Reichenau in drei 1000 Jahre alten Kirchen und im Münster in Überlingen, Salem, Meersburg spürte ich den Geist der Geschichte. Der zu neuem Geist und neuer Begeisterung ruft. Und zu Vernunft zu den am Samstag in Karlsruhe geplanten Demos von „Rechten“, und der Gegendemos von „Linken“ und Demokraten und „Christopher Street Day“.

6.6.17 16:10

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