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Fundament für das Leben

Hören und Tun! Sagt Jesus in der Bergpredigt nach Matthäus 7,24-27, dem Predigttext am 9. Sonntag nach Trinitatis.

Euer Leben braucht ein Fundament genau wie ein Haus.

Wenn nur Sand da ist – wie in Karlsruhe – dann muss man eins legen.

In unsicheren Zeiten voller guter Ratschläge und schlechter Vorbilder müss ihr eurem Leben ein gutes Fundament legen.

Die Bergpredigt Jesu bietet eines an!

Hört sie immer wieder: Matthäus 5: Die Seligpreisungen: Erfahrungen wie man glücklich werden kann. So leben, dass ihr euch vor den andern und mit den andern leben könnt. Auch in der Ehe und im Beruf. Matthäus 6: Geben und Beten und nicht für sich, sondern für das Reich Gottes sorgen.

Kapitel 7: Fragt nach dem Willen Gottes, dann kommt ihr mit allen Leuten gut aus. Und ihr werdet den Weg zu Gott finden.

Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten, so fasst Jesus seine Meinung zusammen.

Ihr habt das schon oft gehört.

Aber das alles zu tun ist nicht so einfach.

Wird in der Kirche zu viel geredet und zu wenig getan? In jedem Gottesdienst sollte vielleicht etwas  zum Tun vorgeschlagen werden – nicht bloß die übliche Kollekte?

Und wollt ihr euer Leben auf diese Grundsätze Liebe, Wahrheit, Dienen bauen?

Fürchte Gott, tue recht und scheue niemand!“ war früher für viele Lebensgrundsatz. Das „Fürchte Gott!“ ist dann nicht so ernst genommen worden. Das „Tue recht“ hat jeder so ausgelegt wie es im passte. So blieb das „scheue niemand!“ So leben viele und viele Völker. Das ist das Gegenteil von „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“.

„Mit der Bergpredigt kann man nicht regieren“ sagen manche Politiker. Aber doch! Das Gebot der Friedensliebe, Gerechtigkeit, Vergebung, Hilfe für die Armen und die Fremden ist Grundlage einer guten Verfassung und des Umgangs der Politiker miteinander. „In der Verantwortung vor Gott“ fängt die Grundordnung an. Das war aus der Erfahrung der Hitlerzeit.

Im Beruf und Geschäftsleben sollte sie auch Grundlage sein: Wahrheit, Gerechtigkeit und Anstand zahlen sich auf die Dauer aus.

In der Gesellschaft und Nachbarschaft ist so gut auszukommen

In Schule, Familie und Ehe gelten diese Regeln sowieso! Aber was seht ihr jeden Tag?

Auch wenn die Worte Jesu oft nicht ernst genommen werden: Sie sind eine brauchbare Grundlage für Junge und Alte.

Lest die Seligpreisungen Matthäus 5, 3-11. Sagt dann:

Ich will demütig, mitleidig, freundlich, barmherzig, ehrlich, friedlich, gerecht sein.

Das wäre doch eine gute Lebensgrundlage

An Kirchtüren stand oft: Seid aber Täter des Worts und nicht bloß Hörer! Jakobus 1,22

 

Wir beten heute mit allen Christen in der Welt für die friedliche Wiedervereinigung von Nord-und Südkorea. Im neuen Fürbittkalender soll an die Menschen und Christen in Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien und Niger gedacht werden.  

 

Lesungen: Matthäus 25,14-30 (Auf das Tun kommt es an) und Phil 3,7-11 (Allein Jesus ist unsere Hoffnung!)

 

Euer Gerhard Leiser

Nebenbei: Die Weltmeisterschaft(!) in Gorodki wurde letzte Woche in Karlsruhe ausgetragen. Das in Norwegen, Schweden, Finnland, Weißrussland, Russland und in Deutschland mit Stöcken gespielte Wurfspiel wurde von einem Karlsruher Russlanddeutschen bekannt gemacht. Ich gratulierte ihm zu den Erfolgen in der Betreuung von jugendlichen Rußlanddeutschen!

Betet für Frieden in Korea, trotz aller Drohreden!

10.8.17 23:27

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