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Über

Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 89
 


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Blog

Auf zu neuen Ufern!

Zu Beginn des neuen Arbeitsjahrs ein Predigttext über neuen Anfang. Vom jüdischen Volk das nach 40 Jahren Wanderschaft mit Kleinviehherden in der Steppe endlich in besiedelbares Land will. An die Taufe Jesu wird an diesem Sonntag erinnert: Von da ab predigte er: Das Reich Gottes fängt an!

Josua 3, 5-11.17 berichtet wie Josua den Befehl zum Übergang über den Jordan befiehlt. Er hatte vor vielen Jahren das Land ausgeforscht. Damals fürchtete das Volk die Bewohner von Kanaan. Und hätte ihn beinahe tot geschlagen. Jetzt folgte das Volk dem Josua, dem Nachfolger Moses. Die Bundeslade enthält die Zehn Gebote. Sie sind das Heiligste. Auch für Josua. Wie bei Mose das rote Meer lässt der Jordan das Volk trockenen Fußes durch. Wunderbarerweise war er trotz Hochwasser trocken.

Der Bericht ist 500 Jahre später geschrieben und beschreibt den Glauben dieser Zeit. Die Besiedlung von Israel brauchte mehr Zeit und war keine Eroberung auf einmal. Die dort wohnenden Völker wurden auch nicht ausgerottet. Das war ein Wunschtraum. Manche haben ihn leider heute noch.

Was sagt diese alte Geschichte uns?

In den Zehn Geboten hat Gott gesprochen. Wenn wir auf sie hören, redet Gott auch heute. Sie sollten auch Grundlage der Verfassung und des Völkerrechts sein. Die Würde und die Rechte jedes Menschen sollen geschützt werden.

Gott ist lebendig und geht mit Euch. Ihr habt nicht nur die Bibel. Sie spricht von ihm ausfrüheren Zeiten. Aber glaubt: Er hört auch Euer Gebet und Eure Fragen.

Er führt Euch auch durch Hochwasser und Gefahren. Das habt Ihr auch schon erlebt?

Für mich ist vieles in meinem Leben wunderbar gewesen und ich will jeden Tag dafür danken.

Der Jordan erinnert auch an die Taufe Jesu. Sie war für Jesus der Übergang in den Beruf des Predigers zur Buße, zur Wanderschaft durch die Städte und Dörfer um alle zur Umkehr und Nachfolge zu rufen.

Ins Reich Gottes wollte er einladen. Nicht in das Land Kanaan. So haben wir gerade in der Schriftlesung gehört und in der Bibellese gelesen.

 „Über den Jordan gehen“ sagt man, wenn es aus mit jemand oder mit etwas ist. Aber Ihr sollt wie das Volk Israel getrost „über den Jordan“ in das neue Jahr gehen und bereit für Neues sein. Jesus will euch führen!

Wochenspruch: Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14                             

Lesungen: Matthäus 3, 13-17 Jesus, Sohn Gottes, unser Führer.

Römer 12, 1-8 Jeder hat seine Aufgabe!

Gebetet sollte auch für die Menschen auf der arabischen Halbinsel u.a. Saudi Arabien, Jemen, Kuwait

 

Mit allen guten Wünschen für das neue Jahr und Eure Wege Euer Gerhard Leiser

 

Nebenbei: Zum ökumenischen Beten wird in der Allianzgebetswoche bis zum 20.1. eingeladen. Am 13.1. 9.30 und 11.30 mit Prof Faix, Kassel, „Frieden stiften – Frieden erhalten“ in der Christus-Kathedrale. Auch eine Gelegenheit einmal eine andere Gemeinde zu besuchen. Die Orthodoxe Kirche in Russland feiert am 7.1., am 14. die Beschneidung und am 19 die Taufe Jesu.

 

 

 

10.1.19 12:18, kommentieren

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Drei Weise, nicht drei Könige! Also auch kein Dreikönigstag!

Epiphanien fällt dieses Jahr auf einen Sonntag. Der Predigttext Matthäus 2,1-12 regt an, über mehrere Ziele nachzudenken.

Drei Weise, Gelehrte, Astronome aus dem Osten finden die Krippe mit dem neugeborenen Jesuskind. Keine Könige, die die Legende, wie sie Matthäus erzählt, erweiterten. Die Namen Caspar, Melchior, Baltasar sind nett ausgedacht. Die Sternsinger ziehen wie die Könige durch die Dörfer, sammeln Spenden und schreiben C.M.B. an die Haustür. Das bedeutet Christus mansionum benedicat. Früher hatte der Priester das Haus zu Beginn des Jahres gesegnet.

Was will Matthäus mit dieser Geschichte sagen:

Jesus Christus kommt aus der andern Welt, von der wir nichts wissen und nur ahnen können, dass Gott über allem steht, was wir begreifen können. Vernünftige Wissenschaftler wissen das. Mit Ehrfurcht und Staunen entdecken sie immer neue Wunder der Schöpfung. Je mehr sie entdecken, desto mehr Fragen tun sich auf. In Christus sind alle Geheimnisse verborgen, sagt Paulus. Achtet auf die Hinweise in der Schöpfung auf die Herrlichkeit Gottes!

Die Mächtigen der Welt wollen von Christus nichts wissen. Sie fürchten, dass er ihre Macht stürzt. Christus wurde deshalb gekreuzigt und bis heute viele Christen.

Bethlehem ist der Geburtsort Jesu, obwohl Nazareth Heimat seiner Eltern ist. Das erklärt Matthäus mit der politischen Lage und mit der Erinnerung an die Voraussage des Propheten Micha. Danach ist Jesus ein König Israels, aber von ganz anderer Art.

Ein König sollte geehrt werden: durch Gold, Respekt (Weihrauch), Demut (Myrrhe). Bis heute legen Machthaber auf Geld, Bewunderung, Gehorsam Wert.

Wir schulden alles was uns anvertraut ist, Ihm, dem von Gott gesandten Herrn der Welt!

Und auch Ihr solltet euch von Gott leiten lassen. Es könnte auch durch einen Traum sein. Oder durch

das Bibellesen, beim Beten, im Gespräch oder der Predigt. Das Losungsbüchlein gibt mir oft recht deutliche Hinweise. Und auch das Lesen der Bibel nach dem Leseplan. Beim Lesen der Schöpfungsgeschichte heute kamen sogar mir altem Bibelleser neue Gedanken.

Nichts gegen gute alte Legenden!

Bei der jährlichen Sternsingersammlung kommt eine Menge Geld für Entwicklungshilfe zusammen. Dass ein König ein Schwarzer ist, erinnert an die Mission und an die weltweite Kirche aller Völker und Rassen. Früher war Mission das Thema an Epiphanien. Und dass die Weisen aus einem fremden Land im Osten kommen, sagt: Auch in fremden Völkern und Kulturen gibt es Leute, die Ahnungen und Respekt von dem einen und einzigen Gott haben.

Jetzt ist die Geschichte nicht mehr eine harmlose Geschichte für Kinder?

 

Lesungen: Matthäus 2,1-12 (der Predigttext!), Epheser 3, 1-7 (Christus für alle Völker!)

Gebetet sollte auch für die Menschen im Irak, Iran, Syrien. Die Frieden und Hoffnung dringend brauchen. Letzte Woche sollte für Israel, Palästina, Ägypten gebetet werden.

 

Mit allen guten Wünschen für das neue Jahr und Eure Wege Euer Gerhard Leiser

 

Nebenbei: Wie gut wir geführt und bewahrt wurden, ist uns am Samstag bei unserer diamantenen Hochzeit mit Familie und Freunden bewusst geworden. GOTT sei Dank.

 

 

5.1.19 19:14, kommentieren