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Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 89
 


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Einmütig sollen die Christen sein und sich freuen!


Freut Euch! Sagt der Predigttext am 7. Sonntag nach Trinitatis Philipper 2,1-4!

Paulus hatte sich über die Gemeinde gefreut.

Freut Ihr Euch auch an Eurer Gemeinde? Auch wenn sie nicht so ideal ist, wie die erste Gemeinde, von der in der Apostelgeschichte berichtet wird. Sie teilten alles und waren sich einig.

Das freute Paulus:

1. Die Mitglieder ermahnen sich gegenseitig und ermuntern sich zum Leben als Christen.

2. Liebevoll trösten sie sich. Trost brauchen wir immer. Aber nicht nur Worte.

3. Gemeinschaft im Geist: Das heißt, sie verstehen sich und sind sich einig, was sie glauben, reden, beten sollen.

4. Sie lieben sich. Wie Jesus sagte: Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. Herzliche Freundlichkeit ist die beste Werbung für die Gemeinde!

5. Und sie erbarmen sich der Schwachen, Kranken, Alten, Kinder und Sünder. Ärgert euch nicht über böse Menschen, sondern betet für sie!

Das würde Euch freuen, wenn das von Eurer Gemeinde von Besuchern gesagt würde!

Paulus hat noch einen Wunsch: Einmütig sollen alle Gemeindeglieder sein! Anscheinend gab es Leute, die mit anderen Meinungen störten. Von denen spricht er auch. Nennt sie Hunde, weil sie die Gemeinde spalten.

Jesus betete: Auf dass sie alle eins seien! (Joh 17,19)

Dieses Gebet um Einheit aller Christen bewegt hoffentlich immer mehr alle Leiter der Kirchen: die Mitglieder des Ökumenischen Rates, den Papst und die Patriarchen. Aber auch die Leiter Eurer Gemeinden. Das Gebet für ein Land nach dem Vorschlag des Ökumenischen Rates erinnert an die EINE  weltweite Kirche. Die wir im Glaubensbekenntnis bekennen. Wenn auch die verschiedenen Kirchen noch lange nicht einig sind.

Wir freuen uns über gemeinsame Gottesdienste, Feiern, Kirchentage, Besuche. Ich benutze jede Gelegenheit. Auch im Urlaub.

Drei Tipps zur Einheit gibt Paulus:

1. Gebt nicht an, macht euch nicht groß, bildet euch nicht ein besser zu sein. Ehrgeiz und Stolz gibt es auch in der Kirche.

2. Nimm den andern wichtiger als dich. Vermutlich musst Du ihn erst genauer kennen lernen. Was kannst du für ihn tun und nicht,  was nützt er Dir.

3. Sieh auf das, womit du andern helfen, dienen, nützlich sein kannst.

Das gilt heute auch für die Gemeinden anderswo und die ganze Welt. Geld und Erfahrungen können heute weltweit ausgetauscht werden.

Die Freude an der Fußballweltmeisterschaft, die Befreiung der eingeschlossenen Kinder in Thailand, der Friedensschluss von Äthiopien und Eriträa oder Musikwettbewerben ist auch weltweit.

Um so mehr freuen wir uns an der wachsenden Einheit der Christen in der Welt!

„Globalisierung“ wird manchmal schlecht gemacht. Für uns Christen ist sie schon lange selbstverständlich. Nur müssten wir sie besser leben. In der Gemeinde und weltweit.

 

Lesungen Apostelgeschichte 2, 41-46 So einig war die erste Gemeinde!

Johannes 6, 1-15 Gemeinsam essen bringt Gemeinschaft.  

 

Gebetet wird heute in der ganzen Welt für die Menschen und Christen in Djibouti und Somalia, das immer noch unter Bürgerkrieg leidet..                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              

 

Euer Gerhard Leiser

 

P.S. Das  freut mich: Nach Jahrzehnten Krieg endlich Friede in Äthiopien und Eriträa. Und auch die Hochzeit eines Enkels und die vielen jungen fröhlichen Leute. 

14.7.18 16:57, kommentieren

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Ausländer und Diskriminierte werden angenommen in der Gemeinde!

Fürchte dich nicht, spricht der Herr, der dich geschaffen hat:  ich habe dich erlöst,

ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein! Der Wochenspruch für den 6. Sonntag nach Trinitatis wird oft als Taufspruch verwendet. Aus Jesaja natürlich!

So bist Du gerufen und berufen und wirst immer neu gerufen. Hört!

Die Geschichte vom Kämmerer – Finanzminister – aus Äthiopien aus der Apostelgeschichte (8,26-39) kann bedeuten:

      1. Bibellesen ist immer gut. Da kommen mir immer neue Ideen. Nicht nur über die Bibel. Mir fallen

      Namen ein und was ich tun soll.

2. Über die Bibel mit andern sprechen ist auch gut. In der Familie oder in einem Hauskreis. Ich rate immer zum „ökumenischen Bibelleseplan“.

3. Die Taufe ist der Anfang des christlichen Lebens. Daran erinnern wir uns jeden Sonntag. Sie ist aber der Anfang. Wir lernen das Christsein täglich neu. Wir bekennen Jesus als Herrn jeden Tag neu.

4. Der Prophet Jesaja war für Jesus und die ersten Christen das wichtigste Buch der Bibel. Das geschlachtete, verstummte, verurteilte Lamm ist Jesus Christus. „Von der Erde weggenommen“: heißt er ist auferstanden!

5. Das erklärte Philippus dem Äthiopier. Das war ein kurzer Taufunterricht! Der Entschluss zur Taufe genügt. Und dass Ihr Euer Leben lang dazu steht. „Ich bin getauft“ soll Luther in der Wartburg an die Tür geschrieben haben.

6. Der Kämmerer hat in seiner Studienfahrt nach Jerusalem eine Menge gelernt. Im Tempel war er natürlich als Eunuch „Entmannter“ nicht zugelassen. Griechisch konnten viele, auch die Jesajarolle war sicher griechisch. Und er wusste: wenn ich dazu gehören will, sollte ich getauft werden. Vermutlich hatte er auch im Kapitel 56 vorher gelesen, dass Jesaja auch die „Verschnittenen“ zum Volk Gottes zählt. Wenn sie die Gebote halten! –

7. So ohne Vorurteile dachte Jesaja, so dachte auch Jesus, so dachte Philippus, so denkt hoffentlich auch Ihr. Unter Christen zählen die Unterschiede von Sprache, Volk. Konfession nicht!

8. Der Kämmerer darf seinen eigenen Weg gehen. Selbständig. Vielleicht ist er der Begründer der äthiopischen Kirche geworden. Sie ist eine der ältesten Kirchen! Lieder und Gebräuche sind uralt auch in der äthiopischen Kirche in Karlsruhe, zum Beispiel Trommeln statt Orgel.

Also: Ihr seid getauft. Studiert die Bibel allein und redet darüber miteinander. Und erzählt diese Geschichte weiter. Aber „fröhlich“ wie der Kämmerer!

 

Lesungen Römer 6, 3-8 „in Christi Tod sind wir getauft“. Matthäus 28.26-20 Der Taufbefehl: dreimal wiederholen!

Freut euch auch! Gruß Euer Gerhard Leiser

 

Gebetet wird heute in der ganzen Welt für die Menschen und Christen „zufällig“ in Eriträa und Äthiopien. Sie haben nach langem Krieg immer noch keinen Frieden.

Als Lied könntet ihr lesen oder zusammen beten das „Tauflied“ Ich bin getauft auf deinen Namen Nr 75

 

 

Euer Gerhard Leiser

 

P.S. Im Pfarrseniorenkonvent berichtete ein holländischer „Gastpfarrer“ aus Freiburg über Erfahrungen mit Gemeinden anderer Sprachen. Auch in Karlsruhe sind es mehr als ein Dutzend. Nur die serbisch-orthodoxe Gemeinde hat eine eigene Kirche. Die andern sind bei evangelischen, katholischen, freikirchlichen Gemeinden zu Gast und führen meistens ein Eigenleben. Ökumenische Gemeinschaft könnte man leicht erleben. Die erlebte ich als Pfarrer an der Kleinen Kirche als „Gastgeber“ und lernte manches Andere.

6.7.18 20:33, kommentieren