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Gerhard Leiser Pfarrer in Ruhestand n Karlsruhe 

Verantwortet CHRISTEN-IN-VERANTWORTUNG Gruppe Karlsruhe

lädt zum Pfarrseniorenkonvent Karlsruhe ein

schickt Gedanken zum Predigttext als Sonntagsgruß nach Krasnodar

nimmt an politischen Veranstaltungen teil, wenn Wetter und zeit es erlauben. Diskutiert gern. Vor allem mit Jungen.

Alter: 89
 


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Blog

Fröhliche Pfingsten

Fröhliche Pfingsten wünsche ich Euch.

Fröhlich: weil Gottes Geist die Welt erfüllt, alle Christen, in allen Kirchen, in allen Kulturen, in allen Sprachen. Sie sind verschieden – aber ein Geist, ein Herr, ein Jesus Christus.

Verschiedene Blumen im Park sind schöner wie eine Sorte! Freut euch an der Vielfalt der Christenheit! Begründet, gewachsen sind die Vielen aus dem einen Boden: Christus!

Je  älter ich werde, desto weniger stören mich die von Menschen gemachten Unterschiede. Schön, wenn in manchen Städten die Kirchen an Pfingsten miteinander Gottesdienste halten! Und damit die Gebetswoche für die Einheit abschließen.

Lest die Pfingstgeschichte: Apostelgeschichte 2, 1-17, anstelle oder zusätzlich zum Evangelium Johannes 14,13-17).

Zum Predigttext aus dem 1. Korinherbrief 2,12-16:

1. Auch Ihr habt den Geist Gottes! Denkt nach, was euch Gott geschenkt hat. Ihr habt in der Hoffnung auf ewiges Leben bisher schon gelebt und erlebt, dass Liebe lohnt. Ihr habt euch nicht nach dem Geschwätz der Leute gerichtet. Nicht nach dem Geist der Welt! Wie ihr ihn im zum Beispiel aus dem Fernsehen hört.

2. Nehmt euch deshalb Zeit und denkt nach: Welchen Geist – welche Gesinnung – hatte Jesus?

Habe ich denselben Geist? – Was würde Jesus zu meinen Gedanken, Gefühlen, Ängsten und Sorgen und Hoffnungen sagen? – Das heißt, alles nach geistlichen Maßstäben beurteilen. Denn Ihr seid geistliche Menschen, nicht natürliche, sagt Paulus.

Das ist missverständlich: Natürlich bleiben wir natürlich, auf dem Boden dieser Welt und menschlich.

Bestimmen und begeistern lassen wollen wir uns aber vom Gott Gottes.

Wir haben jetzt andere Werte. Zur Zeit wird über „Werte“ diskutiert, die man verteidigen soll. Unsere Werte sind Glaube, Liebe, Hoffnung nach 1. Korinther 13,13. Richtet euch nach ihnen!.

3. Wir merken den Geist Jesu an den „Früchten“. Im Galaterbrief 5,27 werden sie aufgezählt: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit (oder Anstand). Daran erkennt man Christen. Das erwarten auch die andern Menschen von uns. Die wissen genau, wie ein Christ leben sollte!

4. Das darf begeistern. Es muss ja nicht durcheinander und laut zugehen wie bei manchen “wilden“ Pfingstlern. Aber etwas munterer wünsche ich mir manchmal die evangelisch-lutherischen Gottesdienste und mehr Beteiligung der Gemeindeglieder. Und auch mehr Spontanität. Jeder soll etwas zu sagen haben und sagen dürfen.

5. Menschlicher und göttlicher Geist sind verschieden. Menschliche Begeisterung bei Fußballspielen oder Liederwettbewerben? – Manchmal lustig, wie sonst ruhige Leute sich da begeistern können. Wir lassen uns von Jesus begeistern, seinem Vorbild, seinen Worten, seiner Hoffnung. Und auch von dem was Geist in Menschen wirkt.

6. Ich bin von Jesus begeistert. In seinem Geist möchte ich leben und sterben.

Und freue mich, wenn ich andere Menschen finde, die auch von Jesus begeistert sind.

Lasst euch begeistern an Pfingsten!

 

So feiert fröhlich Pfingsten!

 

Gebetet wird in dieser Woche weltweit für die Menschen auf den Inseln im indischen Ozean. Betet auch für Frieden in Israel, Palästina, Syrien und Iran.

Nochmal „Fröhliche Pfingsten!“

Mit herzlichen Grüßen Euer Gerhard Leiser

 

Nebenbei: Deutliche Worte zu Frieden, Versöhnung, Bewahrung der Schöpfung dürfen die Leiter der Kirchen zu Pfingsten sagen. Ich bin gespannt. Meistens ist Papst Franziskus am deutlichsten. Seid Ihr es auch! Erinnert an den Geis Jesu!

16.5.18 19:03, kommentieren

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Der Himmel geht auf!

Der Himmel geht über allen auf! So haben wir auf Kirchentagen gesungen, auch in überfüllten SBahnen und auf den Straßen. So solltet Ihr an Himmelfahrt singen. Auf den Straßen und im Freien! Vom Himmel spricht der Predigttext, der Anfang der Offenbarung Johannes (1, 4-8)

Vor aller Zeit, jetzt und nach allen Zeiten gibt es diesen Himmel und mit ihm IHM, von dem Johannes keinen Namen nennt. Es ist mehr als der Himmel, in dem die Astronauten um die Erde kreisen. Über unser Verstehen. Einige Physiker haben Theorien über das was um uns umgibt. Was unsichtbar, unvorstellbar, ewig, zeit-und raumlos, aber auch allgegenwärtig ist. „Nur“ noch Licht oder Energie.

Der Ort, an dem unsere Toten sind. Aber „Ort“ ist eine menschliche Vorstellung und der Himmel von dem Johannes spricht, ist kein von Menschen bestimmbarer Ort. Es ist da, wo Jesus ist. Den wir nicht sehen und hören, und ihm doch vertrauen, dass er uns sieht und hört. Uns – und alle Menschen überall auf der Welt, wenn sie ihn anrufen.

Wenn sie ihn anrufen und um Erlösung bitten, Erlösung von Schuld, Last, Sorgen.

Ihr dürft das. Weil er euch liebt.

IHN anrufen aus Schuld, Elend, Sorgen, Schmerzen dieser Welt dürft Ihr! Mit Gott reden, ist Aufgabe eines Priesters. Und Ihr seid zu Priestern gemacht, ernannt, geweiht worden. Der Priester trägt Gott vor, was er und das Volk belastet oder erfreut. Er sagt dem Volk, was Gottes Wille ist. Vor allem und immer wieder: Er liebt euch!

Im Gottesdienst wendet sich der Pfarrer deshalb einmal der Gemeinde und dann dem Altar zu. Spricht für die Gemeinde zu Gott und spricht zur Gemeinde von Gott. Macht es auch so an dem Platz, an dem ihr lebt.

Über alle Völker, über die ganze Welt wird er Herr sein. Deshalb singt: Jesus Christus herrscht als König an Himmelfahrt. Auch deshalb beten Kirchen in aller Welt bis Pfingsten für die sichtbare Einheit der Christen.

A und O, Alpha und Omega sind Anfangs-und Endbuchstabe des griechischen Alphabets. Anfang und Ende aller Zeit ist Gott  und damit auch Christus. Anfang und Ende auch eures Lebens sind von im bestimmt. In seiner Hand liegt jeder Tag. Nützt ihn und freut euch über seine Gegenwart.

Anfang und Ende liegen bei dir, Herr, füll du uns die Hände!

 

Gebetet wird in dieser Woche weltweit für die Menschen in Indien, Pakistan, Sri Lanka.

9.5.18 11:51, kommentieren