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Wer kommt? ER!

ER kommt! Das ist die Botschaft vom 1. Adventssonntag.

Wer? – Von dem der Wochenspruch sagt: „Siehe, dein König, kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer!“

Von dem Ihr singt: Macht hoch die Tür… es kommt der HerrHerr der Herrlichkeit! (Singt immer einen Vers während der Predigt!)

Der Predigttext aus Lukas 1,67-79 meint zunächst Johannes den Täufer, dann aber Jesus von Nazareth, und dann Gott überhaupt, der auch zu Euch kommt. Ihr könnt ihn mehrmals – von verschiedenen - lesen

Verse 68-70: Die frühe Christenheit legt dem Zacharias dieses Lied in den Mund. Seine schon ältere Frau Hanna hatte endlich einen Sohn geboren. Der als Johannes der Täufer Jesus als Messias erkannte. Das jüdische Volk hatte ihn sehnsüchtig erwartete. Sie erwarteten einen König wie David. Der errichtete ein großes Reich. Es dauerte nicht lange. Es wurde zwischen den Großmächten zerrieben. Jetzt herrschte der römische Kaiser. Immer wieder versuchten angebliche Messiasse den Aufstand. Der immer nieder geschlagen wurde.  

Aber Gott hat sein Volk besucht. Immer wieder Propheten geschickt. Sie haben ein Siegeszeichen = Horn aufgerichtet. Für Juden den Davidsstern, für uns das Kreuz. Jesus gilt als Nachkomme Davids. Aber eine ganz andere Art König als es David war! Ein Friedenskönig. Ein König, der für andere da ist. So wie es Jesaja (53) besonders erwartete.

71-75: Von Feinden werdet ihr errettet. Weil alle Menschen jetzt lernen, Frieden zu üben und nicht mehr zu hassen. Abraham gilt als Vater vieler Völker, die sich vertragen. Auch dieses Erbe tragen wir weiter. Ohne Furcht sollen wir Gott dienen. Heilig: das heißt ohne Fehler und gerecht: das heißt wie es vor Gott richtig ist.

76-79: Abkehr von den Sünden sollte Johannes predigen. Und Vergebung. Was fehlt euch, was ist falsch? Zum Nachdenken darüber ist die Adventszeit da. Als Zeit zur Buße. Dazu nehmt euch Zeit und Ruhe. Besuchen wird uns das Licht aus der Höhe. Mit Besuchen könnt ihr anfangen. Besonders bei denen, die „in Finsternis und Schatten des Todes“ sitzen. Das sind unter anderen die Kranken, die nicht mehr ausgehen können oder die Freunde in den Heimen und Krankenhäusern.   

 

Johannes sagte:  ER kommt. Das Reich Gottes ist nahe. Ändert euch. Lasst euch die Sünden vergeben. Eure finsteren Seelen sollen hell werden.

Gott ist voller herzlicher Barmherzigkeit.

Das war schon immer so. Das versprach Gott dem Abraham, dem David und viele Propheten sagten es immer wieder: Gott bringt euch Frieden und Vergebung.

Das Licht Gottes wird aufgehen über denen im Dunkel sind und denen die trauern.

Mit Jesus ist das Licht in die Welt gekommen. Ich bin das Licht der Welt, sagte er. Ihr seid auch Licht der Welt und Boten des Friedens. Geht Wege des Friedens, der Vergebung und des Trostes in den nächsten Wochen!

 

Gebetet wird weltweit für die Menschen in Myanmar und Thailand, Länder mit Minderheiten-und Toleranzproblemen. – Und auch für Frieden in der Ukraine und Syrien.

Lesungen: Römer 13, 8-12: Hellwach mit Werken der Liebe!

Matthäus 21,1-9 Jesus zieht ein, aber zum Leiden und Sterben!

Einen schönen Gottesdienst mit der ersten Kerze des Adventskranzes

wünscht Euer Gerhard Leiser

 

P.S. Ich bleibe bei der alten Ordnung der Predigttexte. Die Gemeinden in Russland werden die Änderungen nicht so schnell einführen. Weihnachtsmärkte mit Unterhaltungsangeboten und gutem Essen gibt es dieses Jahr noch mehr wie je. Mahnungen zur Umkehr höre ich wenige. Auch wenig Werbung für Brot-für-die-Welt.

29.11.18 11:57

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