Der Himmel ist nah! Solltet ihr weiter erzählen!

Zu den Leuten hingehen und nicht nur die Glocken läuten und warten dass einer kommt! Mehr zur Predigt am Sonntag:

Hinaus zu den Menschen schickt Jesus seine Jünger! Sagt der Predigttext Matthäus 9,35-10.1-7.

Weil die Menschen ihm leid tun.

Viele sind krank und behindert. Damals sicher mehr als heute. Jesus sieht die Kranken an, betet für sie – und vielen half das.

Heute sind andere Nöte schlimmer: Viele sind orientierungslos, isoliert, vereinsamt. Sie brauchen für ihr Leben Sinn und Ziel, Hoffnung und Freude. Das fehlt vielen. Dazu haben viele Angst zu verlieren, was sie haben. Weshalb sie sparen, sammeln, sich versichern oder sich ablenken.

 

Hingehen zu den Leuten müsst Ihr! Denn sie kommen nicht zu Euch. Sie sind zu beschäftigt mit ihren Geschäften und dem was sie beschäftigt, zum Beispiel ihren Hobbies, Liebhabereien, Sport und Fernsehen.

Aber auch mit der Sorge um die Zukunft unserer Welt und der Frage: Wen kann ich vertrauen? Auch die Wissenschaftler, die Ärzte und die Politiker geben verschiedene Antworten. Von den Kirchen erwarten viele nicht mehr gute Antworten.

Deshalb schickt Jesus die Jünger hinaus. Wer von Jesus gelernt hat, soll es weitersagen. Wie er sollt ihr hinsehen, hinhören, helfen, raten.

 

Was sollt Ihr sagen? – Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Der Himmel ist schon auf dieser Erde! Nicht erst nach eurem Tod. Jetzt sollt Ihr mithelfen, dass Himmel auf dieser Erde sichtbar wird. „Himmel“ steht für „Gott“. Er ist über allem, hinter allem, gegenwärtig, spürbar. Auch wenn er nicht greifbar und sichtbar ist. Von ihm leben wir.

Das sollt Ihr allen Leuten sagen.

Damals sollten die ersten Jünger es nur Juden sagen. Ihrem Volk. Die ersten Nachfolger Jesu waren alles Juden. Erst nach der Auferstehung Jesu verkündigte Paulus aller Welt diese Botschaft. Wie Matthäus am Ende seines Evangeliums schreibt: Kapitel 28, 18-20: 1. Gehet zu allen Völkern. 2. Macht sie zu Nachfolgern, das heißt nämlich Jünger Jesu Sein, 3. Taufet sie auf Gottes Gegenwart und 4. Lehret sie Jesu Lehren. Deshalb haben Missionare in aller Welt allen Völkern von Jesus erzählt und tun es auch heute.   

 

Die Namen der ersten Jünger kennt Ihr? – Wiederholt sie! Welche kennt ihr? Der spätere Verräter war auch dabei. Es kann in der Gemeinde auch Versager geben! Aber noch keine Frau. Obwohl beim Wandern durch Galiläa und Judäa auch von Frauen die Rede ist. Kulturen haben sich geändert.

 

Besucht die Menschen: auch die Kranken und Schwierigen und Belasteten und die, mit denen niemand etwas zu tun haben will. Aktive Gemeinden haben Besuchsdienste: Bei Neuzugezogenen, Kranken und Alten, die nicht mehr ausgehen können, Geburtstagen, Jubiläen. Gott ist immer bei Dir! Soll dabei gesagt werden.

 

Ehrenamtlich, freiwillig sollt Ihr das machen. Für Christen zählt vor allem, das was sie freiwillig tun. Auch wenn es heute in den Kirchen und der Diakonie viele bezahlte Mitarbeiter gibt. Schade, wenn sie nur wegen des Verdienstes arbeiten. Sie bringen sich damit um ihren Lohn von Gott und die Freude an der Arbeit.

 

Umsonst! Wie das Wasser aus der Quelle lebendigen Wassers, wie es in der Jahreslosung letztes Jahr hieß! 

 

Lesungen: 1.Korinther 1,18-25 Ihr braucht nicht Theologie zu studieren um vom Himmelreich zu reden! Lukas 5,1-11 Berufen, ohne Ausbildung!

Weltweit wird in der kommenden Woche gebetet für die Menschen im Kongo, Burundi, Ruanda.

 

Mit herzlichen Grüßen Euer Gerhard Leiser

 

Nachtrag: Gott und deshalb auch Menschen vertrauen dürft Ihr: Das war das allgemeine Thema der 2000 Veranstaltungen des Kirchentags in Dortmund. Darum warben auch bekannte Personen aus Politik, Kirchen und diesmal auch aus Presse und Medien. Gegen die, die Misstrauen säen, ohne es besser zu wissen.

20.7.19 14:21

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