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Von Wasser und Brot handelt der Predigttext am Sonntag und Lebenshunger und Durst.

 

Liebe Mitbürger der Heiligen: Euer Lebenshunger und Lebensdurst wird gestillt! Das verspricht Jesus nach dem Predigttext vom 7. Sonntag nach Trinitatis aus Johannes 6. 30-35.

Das ganze Kapitel spricht vom „wahren“ Brot. Zuerst der Bericht von der Speisung der 5000 und der Begeisterung für die, die dabei waren. Das wäre unser Mann, der den Hunger in der Welt stillen könnte! Bei der wachsenden Weltbevölkerung und dem Verbrauch von Ackerland und Rohstoffen. Wie sollen die Menschen satt werden? Das sind die Sorgen der nachdenklichen Politiker und Christen.

Bisher hat es einigermaßen gereicht. Aber wie lange noch bei dem steigenden Bedarf?

Jesus will nicht Brotkönig sein. Oder Sozialreformer, wie wir heute es wünschen würden. Das zeigt schon die Versuchungsgeschichte (Lukas 4,4). Er will das Wort Gottes bringen. Das ist das wahre Lebensbrot.

Es gibt einen Hunger nach anderem. Vor allem und dann, wenn der Hunger nach Brot gestillt ist.

 Wir leben nicht bloß vom Brot! Wir brauchen: Sinnvolle Aufgaben. Einen Lebenszweck. Freude und Glück. Gemeinschaft mit andern. Liebe. Hoffnung. Und ein Lebensziel.

Das brauchen wir wie das tägliche Brot vom Bäcker.

Das alles will euch Jesus geben. Er sagt: Ich bin das Brot des Lebens.

Ihr müsst nur zu Jesus  hingehen.

Er ist in der Gemeinde. Wo zwei oder drei oder mehr in seinem Namen zusammen sind (Matthäus 18,20). Von ihm lesen und hören wir. Im Gebet reden wir mit ihm. Wir teilen Hoffnungen, Sorgen, Trauer und Freuden.

Das miteinander geteilte Brot beim Abendmahl und der Wein aus einem Kelch ist dafür Zeichen. Aber Christus selber ist in der Gemeinde gegenwärtig. Im Geist, und nicht nur im Brot und Wein.  

Und nachfolgen sollen wir ihm. Er will mit uns gehen. Auf die Straße, zur Arbeit, zu den Nachbarn, zu den Festen jetzt im Sommer und auch zum Sport oder Veranstaltungen und Konzerten.

Vor allen aber zum Helfen und Dienen und Teilen.

Bittet um dieses Brot, wie die Hörer im Text damals!

Versucht es im täglichen Gebet und Bibellesen zu hören.

Alle Leute suchen einen Sinn für ihr Leben. Manchmal zum Verwundern: Einer wandert zu Fuß um die ganze Welt. Einer will mit einer Drohne über den englischen Kanal fliegen, eine will die erste im Tennis oder auf der Bühne sein. Sie suchen und suchen. Interessant ist, was manche sagen, wenn sie ihr Ziel erreicht haben. Was machen sie dann? Im Ruhestand etwas Neues suchen? - Suchen kann sogar zur Sucht werden. Bei Jungen und Alten. Aber auch Langeweile kann tödlich werden..

Hat euer Leben auch Sinn? Und ist es auch vor Gott sinnvoll?

Brot und Wasser: Das bekommt auch der letzte im Gefängnis. Als lebensnotwendiges Minimum.

So ist für uns das „Brot und Wasser des Lebens“ von Jesus das Lebensnotwendigste auf unserm Weg zum himmlischen Ziel. Es ist das „wahre Brot Gottes, das vom Himmel kommt und der Welt das Leben gibt!“

So bittet wie die  Hörer Jesu: „Herr, gib uns allezeit solches himmlische Brot“!

Amen.

 

Lesungen: Johannes 6,1-15 der Anfang des Kapitels des Predigttextes

Apostelgeschichte  2, 41-47 Gemeindeglieder teilen was sie haben

Wochenspruch: So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen (Epheser 2,19)

Wir beten dieser Woche für Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Äquatorial Guinea.

Euer Gerhard Leiser

 

Anmerkung: „Ich bin doch nicht zum Schaffen auf der Welt“ soll ich als fünfjähriger gesagt haben. Aber wenn bei einer Beerdigung gesagt wird „Arbeit war sein Leben..“ oder die Partei oder die Musik oder der Garten?… Mir steht zum Glück kein Urteil zu. Und ich weiß nicht, wie ER urteilt.

2.8.19 20:32

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