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Sucht Friedenswege und geht sie!

Lasst uns wandeln im Lichte des Herrn: Dazu fordert uns der Predigttext Jesaja 2,1-5 auf!

Hoffnung auf Weltfrieden hatte schon Jesaja 600 Jahre vor Jesus. In einer Zeit schlimmer Kriege. In Frieden wandeln sollt auch ihr, Frieden verbreiten und Frieden stiften.

Hofft auf diesen Frieden trotz der steigenden Rüstungsausgaben der Großmächte!

Schwerter zu Pflugscharen umschmieden! – Ein schönes Bild für unsere Aufgabe Frieden zu stiften!

Die Sowjetunion schenkte 1959  die Statue vom Pflug aus Schwert schmiedendem Schmied (von Jewgenj Vuchetich) den Vereinten Nationen in New York!

1980 hefteten evangelische Jugendliche in der DDR dieses Zeichen an ihre Jacken. Und trafen sich zu Friedensgebeten am Montag Abend, an dem die Parteiversammlungen stattfanden. Sie bekamen Ärger von Partei und Schule und Prügel. Das war aber der Anfang vom Zusammenbruch der DDR. Und dann fingen die Teilnehmer an mit Kerzen „im Lichte des Herrn zu wandeln“, nämlich für Frieden zu demonstrieren.  

Betet um Frieden. Bei jeder Gelegenheit. In jedem Gottesdienst. Grüßt einander mit der Jahreslosung „Suche Frieden…“. Sie passt zur Begrüßung, zum Abschied und zum Geburtstag. Das Lutherlied „Verleih uns Frieden Herr Gott zu unsern Zeiten“ kann nach jedem Gottesdienst zum Ausgang gesungen werden.

Frieden in Jerusalem! An keinem Platz der Welt treffen sich alle Völker und Religionen und Konfessionen auf so engem Raum – aber vertragen sich überhaupt nicht. Es wird immer schlimmer. Nur wenige bemühen sich um Frieden. Juden fürchten neue Vernichtung, Palästinenser Vertreibung. Die Hoffnung des Jesaja vom Vorbild des Berg Zion ist immer noch nur Hoffnung.

Frieden in Europa! Die Völker Europas sind dankbar für Frieden seit 1945. Auch wenn es viel Streit um Einwanderung, Handelsfragen, Arbeitsplätze, Steuern, Verkehr, Klimaschutz und Energie gibt.  Der Geist Europas sollte von Glaube, Liebe und Hoffnung bestimmt sein und nicht von Abgrenzung. Was Jesaja vom Berg Zion sagte, sollte von der Europäischen Kommission gesagt werden: haltet Frieden und Gerechtigkeit. Europäer: seid Vorbild den andern Völkern!

Christen tragen weiter, was Jesaja, Micha, Jesus und Paulus vom Frieden sagten. „Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gotteskinder heißen“ „Lasset euch versöhnen mit Gott“.

Das kann jeder in seinem Bereich, nicht nur die Träger des Friedensnobelpreises.

Schlimm, dass die Erinnerung an Hiroshima die Großmächte nicht zwingt,  auf Atomwaffen zu verzichten. Stattdessen werden sie modernisiert. Wir können für Frieden zwischen den USA und dem Iran, in Syrien, Yemen, der Ukraine und neuerdings wieder Kaschmir außer Beten nichts machen. Aber das sollten wir tun. Leider werden Waffenfabriken nicht umgerüstet. Im Gegenteil: Einige Länder machen mit Waffenexporten immer noch viel Geld. Das Umschmieden von Schwertern nach Jesaja  sollte Hoffnung bleiben. Statt die Rüstungsausgaben zu erhöhen.

Lernt die Wege des Herrn vor allen Dingen! Studiert die Bibel. Erzählt euch auch von Christen, die für Frieden geworben, gearbeitet und ihr Leben geopfert haben. Wie Martin Luther King oder Dag Hamerskoeld oder ….Aber sprecht auch mit Andersgläubigen was sie über Frieden denken!

5. Billig wird das Umrüsten nicht sein: Spendet für Friedensdienste. Es gibt viele Aktionen auch der Kirchen mit denen Hilfen zum Überleben, Aufbauen, Frieden in Afrika, Syrien, Irak unterstützt werden können. Betet auch für die Entwicklungshelfer, Soldaten und Polizisten, die  ihr Leben riskieren. Und für die Christen, die lieber leiden als selber zu Waffen greifen. Sie sind Zeugen für den Frieden Gottes!

Lasst uns wandeln im Licht des HERRN – das ist der Weg Jesu.

Aber das kostet auch Mühe, Geld und Opfer. Viele Friedensstifter mussten schon ihr Leben lassen.

Versucht trotzdem Frieden zu stiften: in der Familie, in der Nachbarschaft, im Beruf, unterwegs, in der Gemeinde und mit andern Gemeinden zusammen.

Wir beten heute mit allen Christen in der Welt für die Kirchen und Menschen in Kanada und USA

Lesungen: Matthäus 5,13-16 (Licht der Welt sollt auch ihr sein!)

Epheser 5, 8b-14: Christus, das Licht der Welt erleuchtet uns!

Mit allen Kirchen in der Welt beten wir in dieser Woche für Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien, Niger in Westafrika, alle betroffen von der Klimaerwärmung.

Wochenspruch: Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit! Epheser 5,8-9   Euer Gerhard Leiser

Nebenbei: Die Entwicklung in einigen Ländern macht mir Sorgen. Oder lese ich zu viel Zeitung?

Das Lied EG426 „Es wird sein…“ von Walter Schulz legt den Predigttext genau aus.

9.8.19 09:43

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