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Unser Zeichen ist das Kreuz, nicht der Regenbogen!

Uralte Geschichten werden in 1. Mose 8,18-22 von Noahs Opfer und 9,12-17 Gottes Frieden mit der Erde im Predigttext des Sonntags erzählt. Sie gehören zum gemeinsamen Glaubensgut der Menschheit von der Schöpfung und vom Frieden, den Gott mit den Menschen und Tieren haben will

1. Noah opferte ein Dank- oder stellvertretendes Schuldopfer(?) - nach Ende der großen Flut. Für uns Anlass, darüber nachzudenken, dass es wunderbar ist, dass diese Erde immer noch Leben für  uns ermöglicht. Das ist nur durch ein Zusammenspiel vieler Ursachen möglich. Je mehr wir darüber wissen, desto wunderbarer wird das. Dankbarer Respekt vor der Schöpfung ist angebracht!

2. Gott  roch das Opfer? – So können wir uns den Schöpfer nicht vorstellen! Er ist nicht Mensch, sondern vor, über, hinter, in allem was wir sehen und verstehen. Staunendes Loben und Danken bleibt als Einziges. Wir halten nichts von Tieropfern. Aber davon dass wir Ihm viel schuldig sind. Lob und Dank und Liebe vor allem.

3. Tsunamis oder andere Katastrophen zeigen die Zerbrechlichkeit der Welt. Wunderbar, dass Leben immer noch möglich ist. Trotz allem Fortschritt und Raubbau der letzten 500 Jahre. Er macht das Ende der Menschheit denkbar. Gut ist es dagegen das Menschenmögliche zu tun. Tröstlich ist es zu glauben, dass über allem noch ein Gott ist! „Solange die Erde steht“…   

4. Das Wetter wird nicht von uns gemacht. Das glaubte man. Leider müssen wir zugeben, dass die Menge der Menschen es beeinflusst. Das konnte sich Noah nicht vorstellen. Die Verantwortung der Menschen ist größer geworden.

5. Wie lange wird aber die Erde stehen? – Auch sie hat einen Anfang und ein vorausrechenbares Ende. Wenn auch nicht so bald. Auch Jesus sprach von einem neuen Himmel und Erde. Das ist aber eine ganz andere Erde. In der Ewigkeit, in der es keine Zeit mehr gibt, wie nach dem Tode. Solche Gedanken sollen uns nicht an der Freude an der Schöpfung und am Leben zu hindern.

5. Der Regenbogen soll das Zeichen des Bundes des Friedens von Gott mit allen Menschen sein! – Für einen Frieden, den Gott schenkt. Er wird nicht mit den Menschen vereinbart. Er gilt ausdrücklich auch „allem Getier“. Aber das Verhältnis von Mensch und Tieren hat auch seine Probleme. An den Regenbogen als Zeichen der Gemeinsamkeit von Rassen und Geschlechtern hatte früher auch niemand gedacht. Aber man kann auch nichts dagegen sagen. Genau so wenig wie gegen die Taube aus der Arche als Symbol des Friedens.

Der Noahbund gilt in der Heilsgeschichte als der erste Bund, den Gott mit den Menschen schließt.

Den zweiten Bund schließt er durch Mose am Sinai mit den Juden: Sie werden verpflichtet, die Zehngebote zu halten. Gott sichert dafür Schutz und Hilfe zu.

Der dritte Bund wird durch den Tod Jesu am Kreuz besiegelt: Als Zeichen dass Gott die Menschen immer liebt. Obwohl „das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens böse ist  von Jugend an.“ 

Jetzt ist das Kreuz das Zeichen des Friedens zwischen Gott und Menschen. Es gilt auch allen Menschen. Es soll auch für den Frieden mit den Tieren und den Pflanzen stehen.

6. Wir haben also nichts gegen Naturliebe, Tierliebe, Menschenliebe. Solange sie nicht vergöttert werden.

Aber wir wollen dankbar für die Schöpfung, die Natur, die Tiere, die andern Völker und die Zeit sein, die Er uns noch auf der Erde leben lässt.

 

Als Lesungen empfehle ich wegen des Reformationstags der sonst an diesem Sonntag  gefeiert wird:

das „Schma Israel“ (Das „Höre Israel&ldquo  5.Mose 6,4-9 : „Du sollst den Herrn deinen Gott lieb haben….“

Und die Seligpreisungen aus der Bergpredigt Matthäus 5, 1-10.  , 1-12 Jesus kümmert unsere Schuld und unsere Krankheit!

Wochenspruch: Es ist dir gesagt Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir fordert: nämlich Gottes Wort halten, Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6,8

Der Weltkirchenrat bittet in dieser Woche für die Menschen in Ozeanien, Papua und Neugeuinea zu beten.

                                                 Freude am Sonntag  wünscht Euer Gerhard Leiser

Nachbemerkung: Wir wissen heute viel mehr über Naturgeschichte, Klima, Bedrohung der Natur, aber auch über die Entstehung der Berichte von der Urflut. Darüber könnte auch gesprochen werden!

An die Reformation vor 500 Jahren wurde am 31.10. wenig erinnert. An die nötigen Reformen heute noch weniger.

1.11.19 10:41

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