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Du gefällst mir!

Du gefällst mir, sagte die Stimme vom Himmel zu Jesus bei seiner Taufe. So berichtet Matthäus 3,13-17 im Predigttext am 1. Sonntag nach Epiphanien. Das hat Jesus nie mehr vergessen. In diesem Glauben lebte und starb er. So ist er auch für uns Gottes Sohn! Bei der Taufe wird ihm das gesagt. Bei der Taufe ist es auch uns gesagt worden: Du bist ein Kind Gottes.

Ein Kind Gottes, das ihm wohl gefällt! Ob das immer so ist, bei all dem was wir tun und nicht tun?

Wir dürfen hoffen, dass Gott trotz allem an uns Wohlgefallen hat!

 

In die Ordnung fügen, wollte sich Jesus. Taufen war bei den Juden Sitte. Zum Zeichen: Sünden und Schuld reuen mich. Ich möchte Vergebung von Gott. In Jerusalem hat man eine Menge von Taufbecken gefunden. Für die Priester und die Pilger zu den Festen. Rein von Sünden sollte man sein, wenn man am Festgottesdienst teilnehmen wollte. Auf der einen Seite stieg man ein, auf der andern rein heraus. Das machte jeder selber.  Johannes aber taufte nach selber: Das konnte nur als Zeichen der Vergebung verstanden werden. So wie die Sünde ernst genommen wird, wollte man auch die ht wichtig. Aber dass Du im Geist Gottes, nach seinem Willen, lebst. Vergebung sichtbar erleben. So wollte sich auch Jesus taufen lassen. Er wollte nicht besser sein.

 

Taufe ist in allen Kirchen Zeichen: Du bist ein Kind Gottes. Dem Namen nach und im täglichen Leben. Das braucht nur einmal gesagt werden. So wurde Taufe aus einem Zeichen der Buße ein Segenszeichen für Kinder Gottes. Als Kinder Gottes sollen wir jetzt in seinem Geist leben. Deshalb erkennen auch die meisten Kirchen die Taufe gegenseitig an. Wann Du getauft worden bist, ist nicht so wichtig. Auch nicht wie; ob durch Untertauchen oder Begießen. Natürlich ist es eindrücklicher, wenn auch noch in einem Fluss oder See getauft wird. Das bieten auch in Karlsruhe Gemeinden an. Das ist jedenfalls besser wie in der Zeit als ich geboren wurde: da wurden nur die nichtehelichen Kinder in der Kirche getauft! Wichtig ist, dass Du im Geist Gottes lebst.

 

Paulus traf in Ephesus Christen, die nach der Tradition des Johannes getauft worden waren. Vermutlich wurden Schuld bekannt, Vergebung zugesprochen und danach als Geschwister Gottes anerkannt. Aber der Geist Christi war nicht zugesprochen worden. Der Geist der Liebe, der Freundlichkeit, des Friedens und der Versöhnung. Das holte Paulus nach. (Apg 19)

 

 Auf den Geist kommt es an: Als Kinder Gottes sollt Ihr im Sinne Gottes leben. An der Liebe werden die Leute erkennen, wer Euer Vater ist. Ihr wollt ihm Ehre machen und keine Schande. Dem Namen nach sind wir alle durch die Taufe Christen. Aber wir sollen es auch tatsächlich sein. Wie in unserm Leben auch: erst nachher merken wir: das war wieder nicht nach dem Willen Gottes. Erinnert Euch dann an das in der Taufe auch Euch Gesagte: Ihr seid Kinder Gottes. Wie 1. Johannes 3,1 sagt: Seht welch eine Liebe der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch. Ihr gefallt ihm. Er mag Euch.

Was nützt die Taufe? Fragt Luther’s Kleiner Katechismus im 4. Hauptstück: Sie wirkt Vergebung und Seligkeit, für die die es glauben. (Steht im Anhang des Gesangbuchs vollständig!) .  Daran erinnert heute der Bericht von der Taufe Jesu. Damit begann seine Wirksamkeit.            

Lebt im Geist Gottes. Fangt so das neue Jahr und jeden Tag an. Dann gefallt Ihr Gott!

 

 

Lesungen: Jesaja 42, 1-9 Das passt auf Jesus!

 Römer 12,1-3 (Dienen ist Gottesdienst!)

Wochenspruch: Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder (Römer 8,14)

Gebetet wird weltweit für die Menschen auf der arabischen Halbinsel Saudi Arabien, Jemen, Katar u.a.

Mit Reichtum, Ungerechtigkeiten, Bürgerkrieg und wenigen Christen. Betet auch für Frieden in der Ukraine, Syrien und Iran.

 

Euer Gerhard Leiser

 

P.S. Die Nachrichten aus dem Irak, Syrien und dem Iran passten so gar nicht in die Feiertage! Wir können nur dankbar sein, dass wir nicht direkt betroffen sind und darum bitten, dass das so bleibt!

8.1.20 19:32

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