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Verstehen und begeistern an Pfingsten!

Begeistert an Pfingsten dürft auch Ihr sein. Trotz aller Begrenzungen in unsern Kontakten. Nutzt die aus die Ihr habt! Wenn schon kein Fest gefeiert werden darf, wie an Pfingsten 50 Tage nach dem Tode und der Auferstehung Jesu in Jerusalem. Feststimmung war beim traditionellen Erntefest, bei dem Besucher aus der ganzen damaligen Welt feierten. Auch die Bekannten und Freunde Jesu waren aus Galiläa gekommen. Sie wollten von Augenzeugen hören, wie Jesus gestorben war und wie das mit der  Auferstehung war.

Lukas berichtet in der Apostelgeschichte Kapitel 2,1-21 darüber.

Für uns kann das bedeuten:

1. Kirche ist global und international! In allen Völkern gibt es christliche Gemeinden. Überall bekennen sich Menschen zu Jesus und hören auf ihn. Im Glaubensbekenntnis bekennen wir die  e i n e christliche Kirche. Das muss man bei den vielen Unterschieden zwischen den verschiedenen Kirchen glauben, weil wir es nicht immer sehen. Aber ich glaube, hilf meinem Unglauben! Beglückend ist es wenn wir erleben, dass Christen gemeinsam beten, singen, das Abendmahl feiern und teilen. Teilen von Erfahrungen und Gütern. Schön, wenn in jeder Woche für ein oder mehrere Länder in der ganzen Welt gebetet wird. Dazu wären aktuelle Informationen über die politische und religiöse Lage dieser Länder gut. Es würde uns auch klar, wie gut wir es haben.

2. Friede auf der ganzen Welt soll sein! Die uralte Erzählung vom Turmbau in Babel nennt Größenwahn als Ursache des Übels. Dieser Größenwahn und die Selbstherrlichkeit der Menschen hat trotz der Vielfalt der Sprachen diese Welt an ihre Grenzen gebracht. Der Versuch einzelner Völker die Weltherrschaft zu erreichen, hat die Entwicklung zur Zerstörung der einen Welt gefördert. Seit Pfingsten gibt es jetzt die Hoffnung auf eine Welt des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung. Das kann im Geiste Jesu erhofft werden! 

Die Coronapandemie mag wie die Turmbaugeschichte an die Begrenztheit der Menschheit und an ihre Vernunft erinnern. Wir haben nicht alles unserer Gewalt. Deshalb müssen die Nationen kooperieren.

3. Verstanden haben sich damals plötzlich alle. Obwohl sie verschieden sprachen. Das geschieht auch sonst: Alle Welt kennt Beethoven und die Beatles und die Begeisterung bei Fußballspielen. Da braucht es keine Dolmetscher. Es ist wunderbar, dass heute durch die modernen Medien die Menschen sich weltweit verstehen können. Wenn sie nur wollen. Das gilt auch für die Konfessionen. Wenn wir wollen, können wir auch andere Zeremonien, Lehren, Liturgien und Traditionen verstehen. Die Mühe lohnt sich; Unser Glaube und seine Formen können reicher werden.

4. Begeisternd sollte es in der Kirche zugehen. Das erlebt man in Pfingstgemeinden weltweit. Sie wachsen am schnellsten. Jeder Gottesdienst sollte ein Fest sein. In evangelischen Gottesdiensten könnte es etwas munterer, beweglicher, fröhlicher, persönlicher, aktueller zugehen, in Liedern, Reden und Gebeten oder auch mit Händen und Füßen und Tanzen. Vor allem sollte von den großen Tagen Gottes berichtet werden. Petrus erzählte von den Taten Jesu, seinem Sterben und der Auferstehung. Auch ihr könnt doch von großen Taten Gottes in eurem Leben erzählen! Das meint Petrus, wenn er den Propheten Joel zitiert (Vers  17+18), dass Junge und Alte, Männer und Frauen „weisagen“ und „Gesichte und Träume“ erzählen sollten. Eure Sorgen und Ängste könnt ihr für euch behalten oder im Gebet Gott sagen.

5. Der Name des Herrn soll vor allem angerufen werden (Vers 21): Gerettet wollt Ihr doch werden! Vor Ansteckung, Leiden, Sterben, Sinnlosigkeit.  Dann ruft den Namen des Herrn an! Für uns ist das der Name Jesu. Von ihm, seinem Leben, Leiden, Sterben und vor allem der Auferstehung sprach Petrus berichtete Lukas.

Wenn wir nicht im Gottesdienst den Namen anrufen können, können wir es zu Hause, per Telefon, Mail oder whatsup tun! Fröhliche Pfingsten: Er erfrische Geist und Seele! Amen! 

 

Lesungen:  1. Mose 11, 1-11 Nationalismus war immer falsch!

Johannes 14,15-27 Der heilige Geist lehrt alles Nötige.

Beten sollen wir auch für Südafrika, Namibia, Lesotho, Swasiland,

 

 

Nebenbei: Gottesdienste im Freien, in Kirchen mit begrenzter Platzzahl und als Autokino machen Begegnung möglich.  

 

29.5.20 10:38

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